Uhren Trends

Immer auf der Höhe der Zeit bleiben – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Was sind die aktuellen Trends bei Uhren? So pauschal kann diese Frage gar nicht beantwortet werden. Und dafür gibt es Gründe. Mittlerweile haben sich unzählige Marken etabliert und viele stehen für ihren ganz eigenen Stil. Somit lässt sich inzwischen nicht mehr nur die eine modische Richtung erkennen, der alle Labels folgen. Dennoch ist eine Entwicklung festzustellen, was am Handgelenk besonders angesagt ist und von Damen und Herren gern getragen wird.   

Am Puls der Zeit – angesagte Trends fürs Handgelenk

Einer der gegenwärtigen Trends ist im Prinzip kein wirklicher Trend – verwirrt? In der Tat mag das etwas verwunderlich klingen, hat aber einen Hintergrund. Vielfalt ist das Stichwort. Vorbei sind die Tage, in denen ein Großteil der Zeitmesser einander ähnelte. Uhren gelten als ein modisches Accessoire, bei dem es immer populärer wird, dieses mit dem Outfit zu kombinieren. So wie die Handtasche bei den Damen oder die Sneaker bei den Herren. Deswegen ist Vielfalt anstelle von Monotonie gefragt. Viele Träger setzen nicht nur allein auf ein einzelnes Modell. Von sportlich bis klassisch darf gern jeder Look bedient werden.

Doch welche Stile erfreuen sich der größten Beliebtheit? Ihre Daseinsberechtigung haben sie schon seit geraumer Zeit, doch inzwischen sind sie so richtig populär geworden. Die Rede ist von dünnen Uhren. Keine Seltenheit sind dabei Gehäusehöhen, die unter sechs Millimetern liegen. Damen und Herren dürfen sich von diesem Trend angesprochen fühlen. Vorreiter und führende Marken zugleich, wenn es um die flachen Modelle geht, sind Skagen und Bering.

Weniger Farbe, mehr Minimalismus

Es darf gern minimalistisch sein und auch dazu passen Hersteller wie Bering und Skagen ganz hervorragend. Dieser besagte Minimalismus zeigt sich durch ein ausgesprochen übersichtliches Ziffernblatt, das ohne viele Verzierungen und gestalterische Elemente auskommt. Die Schönheit besteht im Klaren. Strichindizes sind für die vollen Stunden ringsum auf der Anzeige platziert.

Gleichzeitig fallen die Uhren deutlich dezenter aus. Die zurückliegenden 20 Jahre waren vor allem dadurch geprägt, dass sich viele Modelle farbenfroh, teils knallig-bunt oder mit floralen Mustern präsentierten. Ein allgemein erkennbarer Trend geht nun in die Richtung, dass es wesentlich dezenter wird. Ihre Aufmerksamkeit sichern sich die Accessoires nun weniger durch ein markantes Design, sondern durch ihren harmonischen Look, der sie auf diese Weise zum Gesamtkunstwerk macht. Stilvoll statt auffällig ist also das Motto. Dieses ist auch dahingehend zu erkennen, dass die Armbänder der Uhren tendenziell seltener mehrfarbig ausfallen. Von der Entwicklung wird auch die jüngere Zielgruppe erreicht. Unifarben oder maximal zweifarbig ist gefragt – leuchtende Töne sind unterdessen out.

Parallel zum Verzicht auf knallig-bunte Designs geht ein Trend zu zurückhaltenden, eher konservativen Uhrenformen einher. Übersichtlichkeit am Handgelenk rückt auf den Plan. Diese wird einerseits durch den bereits erwähnten Minimalismus erreicht, zum anderen durch ein insgesamt größeres Ziffernblatt. Zahlreiche Uhrenmarken geben die Anlehnung an Modelle aus den 1950er-Jahren zu erkennen. Doch das ist längst nicht als ein Retro-Trend zu verstehen, sondern vielmehr als eine Rückbesinnung auf klassische Formen.

Blau und Schwarz: Ein angesagtes Duo

Dezent ist die Farbgebung und knallig-bunt nicht mehr angesagt. Diese Tendenz hat sich unweigerlich eingestellt. Zwei Töne rücken dafür ganz besonders auf den Plan. Das sind Blau und Schwarz, gewissermaßen die aktuellen Trend-Farben. Dabei stellen zahlreiche Marken unter Beweis, dass diese Töne noch in vielfältigen Abstufungen für eine ganze Reihe unterschiedlicher Wirkungen sorgen. So zeigt sich Blau in einer breiten Palette an interessanten Abstufungen, Schwarz unterdessen mal matt, mal glänzend.

Die verschiedensten Kombinationen erstrecken sich über die einzelnen Komponenten einer Uhr – vom Armband über das Gehäuse bis hin zum Ziffernblatt. Des Weiteren sollen aber weitere klassische Farben nicht unerwähnt bleiben: Auch Silber, Roségold, Braun in seinen einzelnen Abstufungen oder auch Anthrazit sind dabei zu nennen.