Herren Binäruhren

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Die Zukunft am Handgelenk tragen – mit einer Binäruhr

Männer sind leicht für Technik zu begeistern. Das dürfte nicht nur ein bloßes Klischee darstellen, sondern in den meisten Fällen auch tatsächlich Gültigkeit haben. Der Großteil der Herren lässt sein Interesse in irgendeiner Weise dadurch wecken. Technik nimmt schließlich viele Facetten an. Da ist beispielsweise das aufregende Innenleben eines Autos, bei dem ein Teil mit dem anderen in Verbindung steht und in der Gesamtheit immer wieder ein kleines Wunder entstehen lässt – nämlich dann, wenn sich der Wagen in Bewegung setzt und bestenfalls noch atemberaubende Motorengeräusche von sich gibt. Viele Männer werden zustimmen, dass sie sich davon gern faszinieren lassen.

Werkzeuge, Waffen, Flugzeuge, Boote oder Computer – auch das gehört in die Kategorie Technik und zieht viele Männer in den Bann. Dementsprechend mag es naheliegen, dass Uhren auch etwas für die Herren der Schöpfung sind. Hier ergeben besonders kleine und filigrane Einzelteile immer wieder eine kleine Sensation. Das Handwerk des Uhrmachers lässt sich wohl durchaus als eine Männerdomäne bezeichnen, wenngleich selbstverständlich auch viele Damen mit diesem Beruf vertraut sind.

Eine Anziehungskraft üben Uhren auf beide Geschlechter aus. Das geschieht allerdings aus verschiedenen Gründen. Während die Damen damit eher etwas Schmuckvolles verbinden, das ihr Handgelenk zieren soll, stellen die männlichen Träger auch immer den technischen Bezug her. Diejenigen Herren, die sich ganz besonders zur Technologie hingezogen fühlen, dürfen sich zur Zielgruppe der Binäruhren zählen. Während die Exemplare mit dem herkömmlichen Ziffernblatt und die Ausführungen mit einer typischen Digitalanzeige bereits seit Jahrzehnten ihre Daseinsberechtigung haben, konnten sich Binäruhren erst vor gar nicht allzu langer Zeit die ihnen gebührende Aufmerksamkeit sichern.

Mittlerweile sind sie wesentlich stärker verbreitet, als das beispielsweise noch vor einem Jahrzehnt der Fall war. Eine Binäruhr arbeitet – wie es ihre Bezeichnung unweigerlich verrät – auf der Grundlage von Binärcodes. Ihren Ursprung haben diese in der Computerbranche. Indem dieses Prinzip auch am Handgelenk gelandet ist, schwingt dabei stets ein etwas futuristischer Hauch mit. Denn schließlich sind diese Zeitmesser noch kein Mainstream-Produkt und verkörpern immer noch etwas Extravagantes – das nicht jeder besitzt und den Träger somit von der Menge abhebt. Je nach Modell können ganz unterschiedliche Wirkungen erzeugt werden, doch die Zukunftsmusik klingt auf eine Art immer an.   

Zeigen Sie Fortschrittlichkeit: Die Wirkung einer Binäruhr

So vielfältig wie das Angebot für herkömmliche Zeitmesser ausfällt, so breit gefächert ist inzwischen auch die Auswahl, wenn es um Binäruhren geht. Die Damen werden von den jeweiligen Herstellern ebenfalls bedacht, es lässt sich allerdings feststellen, dass die Herren als die noch wichtigere Zielgruppe gelten. Dementsprechend dürfen Sie sich hier auf ein reichhaltiges Sortiment freuen. Mit den facettenreichen Ausführungen gehen auch unterschiedliche Wirkungen einher. Jeder, der schon einmal einen markanten Chronographen neben einer minimalistischen Uhr gesehen hat, dürfte verstehen, was in dieser Hinsicht gemeint ist. Und genauso verhält es sich auch, wenn die einzelnen Binäruhren miteinander verglichen werden. Hier ist für jeden Anspruch und jeden Geschmack das Passende dabei. Wer es gern klassisch hat, kommt gleichermaßen auf seine Kosten wie alle, die nach einer grundsätzlich eher dezenten Uhr Ausschau halten. Glücklich werden dürfte zudem jeder, der sich ganz bewusst für den futuristischen Stil entscheidet. Viele der Binäruhren wirken wie ein Accessoire aus der Zukunft und somit sind Sie sicher, dass Sie ein exklusives Modell tragen.

So manches Herrenmodell aus dieser Kategorie ließe sich auch für einen kleinen Computer halten. Ein breit gehaltenes Display erinnert dabei an einen kleinen Bildschirm. Gerade dann, wenn die Anzeige rechteckig ausfällt und damit quer am Handgelenk verläuft, entsteht dadurch ein mehr als moderner Look. Überall, wo Sie mit Ihrer Uhr hinkommen und Sie nach der Zeit gefragt werden, können Sie große Augen erwarten. Während Sie gekonnt auf das etwas andere Ziffernblatt schauen, ernten Sie von Ihrem Gegenüber womöglich einen fragenden Blick. Mit Sicherheit ist dieser noch damit beschäftigt, den Zusammenhang zwischen den einzelnen LEDs zu verstehen, während Sie ihm unlängst verraten haben, wie spät es ist.

Ohne Frage wirkt eine Binäruhr somit auch beeindruckend auf Ihr Umfeld. Schließlich braucht es ein wenig, bis das System hinter den blinkenden Lämpchen verstanden ist. Sobald das aber gelingt, erweist es sich als ein Kinderspiel. Und nein, keine Sorge: Sie brauchen dazu kein Computer-Nerd oder eingefleischter Technik-Freak zu sein. Der Trend in Japan zeigt es auf. Dort gelten die Binäruhren seit einigen Jahren als ein absolutes Kultobjekt. Diese Entwicklung steht uns hierzulande zwar noch bevor, doch es ist selbstverständlich schon jetzt die Gelegenheit gegeben, selbst zum Vorreiter zu werden.

Nicht nur futuristisch, sondern facettenreich: Unzählige Binäruhren Designs

Egal, um welchen Typ Uhr es geht, vielseitig sind sie alle. Den Herstellern kommt es schließlich darauf an, entweder eine ganz bestimmte Zielgruppe oder so viele Liebhaber wie möglich zu erreichen. Analoge und digitale Modelle gibt es in allen Facetten. Doch wer gemeint hat, dass Binäruhren lediglich eine Stilrichtung einschlagen können, irrt sich ganz entscheidend. Nur weil im Allgemeinen damit ein futuristisches Aussehen verbunden wird, ist damit längst nicht die komplette Bandbreite abgehakt.

Binäruhren sind mal klassisch, mal völlig aus der Reihe gefallen und ein anderes Mal erweisen sie sich als eher dezenter Begleiter. Hier und da ähneln sie sogar einem modischen Accessoire wie einem Armband.

Doch wie kann das Design einer Binäruhr ganz konkret aussehen? Die klassische Variante ist zumindest bei einem flüchtigen Blick kaum von einem herkömmlichen Modell zu unterscheiden. Das gelingt unter anderem mit einem zumeist runden Gehäuse, das mit Sicherheit nicht gleich auf eine digitale Anzeige deuten lässt. Dafür spricht ebenso ein gewöhnliches Gliederarmband, das mit einer Faltschließe am Handgelenk passend justiert wird. Alternativ stehen auch andere Ausführungen mit einem Lederband zur Auswahl bereit. Hier wird erst recht der Eindruck generiert, dass es sich um eine vermeintliche Analoguhr handelt. Dass dem eben nicht so ist, entpuppt sich erst bei genauerem Hinschauen. Sobald es dort in unterschiedlichen Farben dank kleiner LEDs blinkt, gibt sich die Binäruhr als solche zu erkennen.

Dezent kann sich dieser Uhrentyp ebenfalls zeigen. Viele Marken kennen auch dieses Bedürfnis so manchen Trägers. Wer nicht ganz so stark mit seinem modernen Zeitmesser aus der Menge hervorstechen möchte, greift dabei unter anderem auf ein Modell zurück, bei dem das Gehäuse über eine rechteckige Form verfügt. Anders als bei den besonders auffälligen Varianten sind diese Binäruhren jedoch hochkant gestellt und somit verläuft das Gehäuse gewissermaßen entlang des Armbands. Eventuell ließe sich auch hier ohne genaueres Hinsehen zunächst ein analoger Zeitmesser vermuten. Auf eine andere Weise dezent gelten die Ausführungen, bei denen die LEDs eher verborgen in ein Metallarmband eingearbeitet sind. Ein markantes Gehäuse ist somit nicht vorhanden. Stattdessen erscheinen diese Uhren schon mehr wie ein modisches Accessoire. Nur bei Bedarf leuchten die Lämpchen auf, sodass im Alltag nicht zwingend eine Uhr dahinter zu vermuten ist.

Aber selbstverständlich geht es auch komplett anders und indem Aufmerksamkeit geweckt wird. Beispielsweise ziehen comichafte Gestaltungen des Armbands Blicke auf sich. Sehr breit gehaltene Bildschirme sorgen ebenfalls für ein markantes Aussehen. Noch exklusiver wird es dann, wenn die gesamte Uhr in einem knalligen Farbton gehalten ist, der beispielsweise gelb, orange oder vielleicht auch giftgrün ausfällt. Dazu gesellen sich weitere Ausführungen von Binäruhren, bei denen auf eine sehr spezielle Formgebung Wert gelegt wurde. Einige dieser Zeitmesser wecken Assoziationen zu einem Schlangenkopf. Zwei funkelnde, größere LEDs stellen dabei die vermeintlichen Augen dar, wobei diese lediglich einen optischen Mehrwert liefern. Die eigentlichen Anzeigefelder sind stattdessen unterhalb dieser beiden Lämpchen zu finden.

Egal, wofür Sie sich angesichts dieser Vielfalt an Binäruhren entscheiden, Sie dürfen definitiv gewiss sein, dass Sie nichts Gewöhnliches besitzen. Damit können Sie Stilbewusstsein, Fortschrittlichkeit und einen exklusiven Geschmack unterstreichen. Vor allem aber heben Sie sich auf angenehme Art und Weise von der Allgemeinheit ab.

Die bekanntesten Marken, wenn es um Binäruhren geht

Es gibt einige Hersteller, die hervorzuheben sind, wenn das Thema der Binäruhren zur Sprache kommt. Als einer der Vorreiter lässt sich mit Fug und Recht die deutsche Marke The One bezeichnen. Diese war in den Anfangsjahren noch als The One Binary bekannt. Weil sie aber anschließend neben den markanten LED Modellen auch andere Zeitmesser entwickelte, verkürzte sich der Name des Labels. Das Unternehmen, hinter dessen Idee der Gründer Anton Kraft steckt, wurde 2005 ins Leben gerufen. Erst durch das Entstehen dieser Marke kam hierzulande der Trend von Binäruhren so richtig ins Rollen und nahm anschließend Fahrt auf.

Mit dem Slogan „Zeitmessung für kluge Köpfe“ wurden die ersten Modelle bekannt und populär gemacht. Schließlich braucht es zumindest anfangs etwas Denkarbeit, um das System hinter den LEDs zu verstehen. Durch The One etablierte sich erst so richtig die Darstellung der Uhrzeit über Binärcodes als die fünfte Methode. Bis dahin gelang die Zeitmessung über Sonnenuhren, Sanduhren sowie analoge und digitale Modelle. Dass das Visualisieren über Einsen und Nullen salonfähig wurde, darf sich das deutsche Unternehmen auf die Fahne schreiben.

Eine weitere Marke, die stark in Verbindung mit Binäruhren steht, ist DeTomaso. Anders als sich vielleicht annehmen ließe, stammt das Label nicht aus Italien, sondern aus dem Ruhrgebiet. Es ist somit bereits das zweite Unternehmen aus Deutschland, das diesen Trend mit nach vorn gebracht hat. Während The One auf eher markante Modelle setzt, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen vermögen, gibt sich DeTomaso in dieser Hinsicht etwas dezenter. Im Portfolio des nordrhein-westfälischen Labels sind etwa die Uhren zu finden, die in das Gewand einer klassischen Analoguhr gehüllt sind und erst bei genauerem Hinsehen ihren besonderen Charakter offenbaren.

Aus Fernost stammt mit Yesuprise unterdessen ein weiteres Unternehmen, das sich den Binäruhren in besonderer Weise gewidmet hat. Der Hersteller ist grundsätzlich dafür bekannt, besonders auffällige Zeitmesser für Damen und Herren anzubieten. Zum Sortiment gehören jedoch auch herkömmliche Analogmodelle – doch was heißt dabei herkömmlich. Gewöhnlich ist bei diesem Label nichts. Mal ist das Ziffernblatt durch eine Weltkarte verziert, mal durch einen markanten Schnurrbart und ein anderes Mal hebt sich die Uhr durch markant abstehende Knöpfe ab. Perfekt passt daher in diese teils anarchistischen Kollektionen auch das Thema der binären Zeitmesser. Hier sind etwa die Ausführungen vorzufinden, die von ihrer Form an den Kopf einer Schlange erinnern. Etwas unauffälligere Versionen, die sich durch eine in das Armband integrierte Anzeige auszeichnen, sind jedoch auch anzutreffen.

Wie wird die Zeit bei einer Binäruhr korrekt abgelesen?

Um das Ablesen der Zeit auf Binäruhren zu verstehen, braucht es weder besonderer Informatikkenntnisse, noch irgendwelcher außergewöhnlicher mathematischer Fähigkeiten. Stattdessen genügt es vollkommen, das Grundprinzip zu verstehen. Ist das einmal gelungen, wissen Sie sprichwörtlich im Handumdrehen, was die Stunde geschlagen hat.

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass das binäre Zahlensystem ausschließlich aus Nullen und Einsen besteht. Eine Binäruhr benötigt zum Darstellen der Zeit zwei Reihen an LEDs – das dient als zweite wichtige Information. Diese Reihen sind entweder horizontal oder vertikal angeordnet. Das Prinzip bleibt dabei aber immer das gleiche. Wie könnte es anders sein, steht eine für die Angabe der Stunden und die andere für die Minuten. Vier Lämpchen braucht es für die Stunden und sechs für die Minuten. So weit, so gut. Jedes Licht steht für einen bestimmten Zahlenwert. Welcher das ist, lässt sich für gewöhnlich an einer daneben angebrachten Skala erkennen. Anschließend müssen Sie im Grunde nur noch die einzelnen Zahlen jeweils aufleuchtenden miteinander addieren.

Für die Angabe der Stunden genügen einer Binäruhr vier Lichter. Diese verlaufen in aller Regel in dieser Reihenfolge von links nach rechts: 8, 4, 2, 1. Bei den Minuten sieht es dann so aus: 32, 16, 8, 4, 2, 1. Die LEDs, die auf der jeweiligen Reihe leuchten, addieren Sie miteinander. Wenn es zwölf Uhr ist, würden die Lichter für die Stunden allesamt erstrahlen. Ist es fünf Uhr, blinken nur die 4 und die 1 auf.

Identisch ist dieses Prinzip bei den Minuten zu verfolgen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass es mehr Lämpchen gibt, die eventuell zusammengerechnet werden müssen. Ein Beispiel: Blinken die 32 und 4 auf, dann sind dementsprechend 36 Minuten von der aktuellen Stunde vergangen. Mehr braucht es nicht, um die Funktionsweise einer Binäruhr zu verinnerlichen. Schon nach ein paar Versuchen gelingt das Ablesen dann ganz automatisch. Wenn Sie doch noch einmal überlegen müssen, orientieren Sie sich einfach an den Zahlen neben den Lämpchen. Einfaches Prinzip – große Wirkung.

 

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