IWC Uhren

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IWC Uhren: Es begann mit einem Amerikaner in der Schweiz

Es ist eine etwas ungewöhnliche Geschichte, die zur Gründung von IWC führte. Während im Grunde alle traditionellen Schweizer Uhrenmarken von ansässigen Geschäftsleuten ins Leben gerufen wurden, hat der Schaffhausener Hersteller einen anderen Weg hinter sich. Dieser beginnt in den USA, genauer gesagt in Boston. Florentine Ariosto Jones arbeitete dort für eine der führenden Uhrenfirmen des Landes. Ihm schwebte vor, die Schweizer Uhrenqualität mit modernen Produktionsstandards der USA in Einklang zu bringen. Weil zudem die Löhne im Alpenstaat zur damaligen Zeit noch vergleichsweise niedrig waren, träumte Jones von einem eigenen Standort im Herzen von Europa. Aus diesem Grund machte er sich auf den Weg und traf Johann Heinrich Moser, der in Schaffhausen über ein Wasserkraftwerk verfügte. Dadurch entstand der internationale Firmenname IWC und der Standort der Luxus Uhrenmarke ist bis heute auf jedem Ziffernblatt zu finden. Die Pläne des US-Amerikaners ließen sich jedoch nicht mit dem gewünschten Erfolg krönen, denn dafür stellten die hohen Einfuhrzölle in seinem Heimatland ein zu großes Hindernis dar. Stattdessen übernahm die Handelsbank Schaffhausen das angezählte Unternehmen. In den weiteren Jahrzehnten wechselte IWC mehrmals den Besitzer und musste nicht zuletzt unter der Quarzkrise leiden. In den heutigen Tagen hat sich der Schweizer Hersteller für Luxusuhren längst wieder gefangen und findet sich mit weiteren Herstellern aus dem Alpenstaat unter dem Dach des Richemont-Konzerns vereint.  

Hinaus in die Lüfte und zum großen Erfolg: IWC und die Fliegeruhren

Dank der Erfindung des Flugzeugs hat IWC im Laufe der Geschichte seinen Bekanntheitsgrad in entscheidendem Maße erhöhen können. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges begann das Schaffhausener Unternehmen mit der Produktion der Großen Fliegeruhr, welche die etwas kryptische Bezeichnung 52 T.S.C. erhielt. Das robuste und auffällige Modell war dafür vorgesehen, über einer Fliegerkombi getragen zu werden. Ein Gehäusedurchmesser von 55 Millimetern und ein Gewicht von über 180 Gramm machten sie zur größten Uhr, die jemals von IWC angefertigt wurde. Die berühmteste Fliegeruhr stellte das Schweizer Unternehmen 1948 mit der Mark XI her, auf deren Dienste auch die Royal Air Force setzte. Insgesamt hat IWC bislang über 20 verschiedene Fliegeruhren hergestellt, die sich zum Aushängeschild der Luxusmarke etabliert haben.

IWC setzt auf Vielfalt bei seinen Kollektionen

Trotzdem IWC in erster Linie mit Fliegeruhren in Verbindung gebracht wird, führt der Luxushersteller weitere Kollektionen, um alle Ansprüche abzudecken. Sehr klassisch und zeitlos ist die Portugisier Serie, bei der edle Materialien wie Rotgold, Platin oder Edelstahl vorkommen. Nicht nur einen ähnlichen Namen, sondern auch eine ähnliche Optik beweist die Kollektion Portofino, die nur noch einen Hauch eleganter erscheint. Von minimalistischen Modellen mit einer Zwei-Zeiger-Anzeige bis hin zu funktionsreichen Ausführungen ist hier alles vorzufinden. Am außergewöhnlichsten zeigt sich die Reihe Da Vinci, welche die meisten Extras – auch als Komplikationen bezeichnet – bietet. Wie der Name der letzten Kollektion bereits erahnen lässt, hat IWC mit Aquatimer auch Taucheruhren im Sortiment.

 

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