Ulysse Nardin

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Ulysse Nardin und seine Geschichte voller Höhen und Tiefen

Viele Uhrenhersteller, die in der Gegenwart über einen bedeutungsvollen Namen verfügen, haben ganz bescheiden begonnen. Genau das trifft auch auf Ulysse Nardin zu, das nach seinem damals 23-jährigen, gleichnamigen Gründer benannt ist. Zuvor hatte er bei seinem Vater, einem Uhrmachermeister gelernt und sich zudem weiteres Wissen bei einem Experten auf dem Gebiet der Präzisions-Zeitmesser verschafft. Er führte dann sein eigenes Unternehmen mit großem Erfolg, verstarb jedoch im frühen Alter von 53 Jahren. Dadurch übernahm sein Sohn Paul-David Nardin im Alter von 20 Jahren die Geschicke des Unternehmens. Er meisterte seine Aufgabe ebenfalls mit Bravour und spezialisierte sich auf Schiffschronometer, wodurch er eine Auszeichnung nach der anderen für sich verbuchen konnte. Das Interesse an seiner Arbeit schwappte bis nach Übersee, wo amerikanische Unternehmen seine Produkte kopierten. Ulysse Nardin konnte sich dann einen Namen als Luxus Hersteller machen, indem sehr funktionsreiche Taschenuhren aus dem in Le Locle ansässigen Label den Markt eroberten. Die kleinen Geräte waren dabei unter anderem in der Lage, neben der Uhrzeit auch die Mondphase und einen ewigen sowie den gewöhnlichen Kalender darzustellen. Ebenso waren sie bereits damals mit einem Wecker versehen. Wegen diesem Innovationsgeist beauftragte die Schweizerische Regierung Ulysse Nardin damit, eine besondere Taschenuhr herzustellen, die auf der Weltausstellung 1893 ihren Auftritt erhalten sollte. Viele Jahre des Erfolgs vergangen, bevor in den 1980er-Jahren dunkle Wolken am Himmel des Herstellers für Luxus Uhren aufzogen. Ulysse Nardin stand kurz vor dem Ende aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten. Die Rettung kam jedoch noch rechtzeitig durch Unternehmer Rolf W. Schnyder, der gemeinsam mit dem Uhrenkonstrukteur Ludwig Oechslin die Edelmarke übernahm und wieder in die Erfolgsspur zurückführte.

Luxus Uhr von Ulysse Nardin landet im Guinness-Buch der Rekorde

In den Zeiten, nach dem die wirtschaftliche Talfahrt überwunden war, konnte sich Ulysse Nardin auf gelungene Weise wieder ins Gespräch bringen. Der als Universalgenie bekannte Ludwig Oechslin plante zunächst seine Uhrwerke einzig und allein mit der Hilfe eines Taschenrechners. Das gelang ihm aber im Falle der 1985 erschienenen Astrolabium Uhr so gut, dass diese im Guinness-Buch der Rekorde landete. Sie arbeitete so genau, dass es im Zeitraum von 144.000 Jahren nur einen einzigen Tag Abweichung gab – das war rekordverdächtig genug. Abgesehen von der Anzeige der Uhrzeit vermag die Astrolabium Uhr auch die Positionen von Sternen, Sonne und dem Mond über das ganze Jahr anzuzeigen. Obendrein informiert sie über die Zeiten des Auf- und des Untergangs der Sonne und verrät, wie sich die Mondphasen gestalten und wann die Dämmerung einsetzt.

Armbanduhren von Ulysse Nardin: Vielseitig statt langweilig

Wie viele andere Luxus Hersteller auch, bietet Ulysse Nardin in seinem Sortiment Uhren für Damen und Herren an. Während jedoch viele Labels eine klare Linie beim Design verfolgen, besticht das Unternehmen aus Le Locle mit einer schier unerschöpflichen Vielseitigkeit. Zifferblätter können rund oder eckig sein und in nahezu allen denkbaren Farben wie Violett, Weiß, Schwarz, Silber oder Blau erstrahlen. Wasserdicht sind in den meisten Fällen die Gehäuse, für die Materialien wie Edelstahl und Gold ihre Verwendung finden. Verzierungen in Form von Brillanten sind ebenso ein Merkmal. Optisch bietet Ulysse Nardin die komplette Bandbreite von sportlich-modern über elegant und klassisch bis hin zu markant und exklusiv an.

 

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