Welder Uhren

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Die Wurzeln in der Vergangenheit, das Design aus der Zukunft

Wem die Welder Armbanduhren zum ersten Mal begegnen, der mag nicht zu glauben, dass die Wurzeln dieser Marke vor vielen Jahrzehnten entstanden. Zu futuristisch erscheinen die Modelle dafür. Auf diesen Look abgestimmt ist die Aufschrift „Since 2057“ – zu Deutsch „seit 2057“, die sich auf so manchem Ziffernblatt des Herstellers wiederfindet. Damit impliziert das Label mit einem Augenzwinkern, dass es erst in der Zukunft entsteht, so modern ist der gewählte Stil.

Um zu erfahren, wie Welder geboren wurde, braucht es dennoch einen Blick in die Vergangenheit. Das Unternehmen stammt aus San Marino, der ältesten Republik der Welt. Dieser Umstand mag zunächst einmal nicht zu der Ausrichtung von Welder zu passen. Das gilt wohl auch für den Umstand, dass die ersten Arbeiten gewissermaßen schon 1942 begannen – jedoch unter etwas anderen Voraussetzungen.

Der Großvater von Italo Fontana, dem Gründer von Welder, erhielt zur damaligen Zeit einen Auftrag des italienischen Kriegsministeriums. Seine Mission bestand darin, eine Armbanduhr zu entwickeln, die sich hervorragend für Flieger sowie die Besatzungen von U-Booten eignen sollte. In der Konsequenz wurden von ihr besonders widerstandsfähige Eigenschaften erwartet. Gleichzeitig sollte sich die Zeit stets ablesen lassen – ganz gleich, welche Bedingungen vorherrschten. Zu dieser erhofften Uhr kam es nicht.

Im Jahr 2000 nahm Italo Fontana die Pläne und Originalzeichnungen seines Großvaters eingängig unter die Lupe. Dafür ließ er sich sieben Jahre Zeit und gründete schließlich sein eigenes Uhrenlabel: Welder war geboren. Fontana ist schon vor diesem Schritt selbst als Designer tätig gewesen. Doch mit seinen markanten Accessoires lebte er seine Kreativität auf besondere Weise aus. Dank dieses exklusiven Aussehens hat sich Welder einen unverkennbaren Stil verschafft, durch den die Marke nicht nur aufzufallen weiß, sondern sich auch ins Gedächtnis der Betrachter einbrennt.  

XXL-Gehäuse und unvergleichbarer Stil – der Look der Welder Uhren

Groß muss eine Welder Uhr in jedem Fall sein. Der Gehäusedurchmesser bewegt sich dabei üblicherweise je nach Modell im Bereich zwischen 46 und 50 Millimetern. Somit sichern sich die Modelle ihre Aufmerksamkeit schon allein aufgrund ihrer üppigen Erscheinung. Doch damit ist noch längst nicht beschrieben, warum das Label so aus der Menge hervortritt. XXL-Uhren bieten schließlich auch viele andere Labels, die den gegenwärtigen Trend erkannt haben. Bei Welder ist es aber deutlich mehr, als nur mit der Größe aufzufallen.

Eine Besonderheit lässt sich etwa auch hinsichtlich der Ziffernblätter feststellen. Während diese für gewöhnlich eben sind, unterliegen sie bei Welder einem Prozess, in dem sie dreidimensional gefräst werden. Hinzu kommen außerdem die ganz besonders markant hervortretenden Drücker. Viele Hersteller legen auf ein möglichst dezentes Designkonzept Wert und versuchen die Krone und die weiteren Knöpfe so unauffällig wie möglich am Gehäuse zu platzieren. Das entspricht aber nicht der Intention von Welder. Hier ragen die Tasten ganz besonders weit hervor. Zudem ist die Krone nicht wie für gewöhnlich auf der Position von drei Uhr zu finden, sondern spiegelverkehrt und damit am linken Lünettenrand. Bei Chronographen kann es zudem gut möglich sein, dass deren Knöpfe sowohl links als auch rechts am Gehäuse zu finden sind. Ein weiteres, gestalterisches Element, das nicht unerwähnt bleiben soll, ist die Unterteilung der Ziffernblätter. Zwar besitzen einige Welder Uhren nur eine einzige Anzeige, doch die meisten Ausführungen bieten mehrere Felder, wodurch die futuristische Erscheinung noch einmal zusätzlich verstärkt wird.

Doch nicht immer sind die Zeitmesser bezüglich ihres Erscheinungsbildes Produkte aus der Zukunft. Welder offeriert auch Varianten, die sich in einem Vintage-Look präsentieren und damit besonders historisch anmuten. Armbänder aus Leder und warme Farbtöne wie Gold oder Braun erwecken den Anschein, dass es sich um Modelle handelt, die schon viele Jahrzehnte alt sind. Um das zu unterstreichen, gestaltet Welder die Stundenindizes entweder mit antik wirkenden Ziffern oder setzt gleich auf römische Zahlen.

Die Gestaltung des Ziffernblatts erscheint nicht selten, als wäre dieses bereits abgenutzt, um somit diese historische Wirkung zusätzlich zu betonen. Für gewöhnlich steht ein eckiges Gehäuse mit einer modernen Optik in Verbindung, während hingegen die runde Form als klassisch gilt. Auf Welder trifft diese Regel ganz und gar nicht zu, denn auch an dieser Stelle hat das Label seinen ganz eigenen Weg gefunden. Die Modelle, die mit einem eckigen Gehäuse versehen sind, wirken häufig besonders antik. Die breite Lünette in Kombination mit den Tarnfarben erweckt beinahe den Eindruck, als würde es sich hier um einen winzigen Fernsehapparat aus längst vergangenen Tagen handeln.

Wem dieses historische Aussehen noch zu gewöhnlich erscheint, der wird von dem italienischen Label ebenfalls in umfangreichen Maße berücksichtigt. Die Farbe Schwarz erfährt häufig die Kombination mit grellen Farben wie Violett, Blau, Gelb, Rot oder Türkis, wodurch derartige Modelle noch einmal zusätzlich aufzufallen vermögen. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, indem das Ziffernblatt der Welder Uhr schwarz gestaltet wurde, ebenso wie die Lünette und eine Hälfte des Armbands. Die markante Farbe sticht indes bei den Zeigern sowie der anderen Armbandhälfte hervor. Eine andere Möglichkeit ist eine komplett in Weiß designte Uhr, die schon allein wegen ihres hellen Looks hervorsticht. Hinzu kommen auch hier die Größe und die heraustretenden Knöpfe.

Die Optik ist nur ein Aspekt: Einwandfreie Qualität der Welder Uhren

Jeder Liebhaber von Armbanduhren wird bestätigen, dass ein Modell erst dann richtig komplett ist, wenn es neben dem Aussehen auch mit einer perfekten Qualität glänzt. Schließlich ist das Design nur die Hälfte wert, wenn der Zeitmesser die alltäglichen Belastungen nicht übersteht oder sich als nicht ausreichend langlebig erweist.

Die Marke Welder lässt an dieser Frage keine Zweifel und bietet neben dem exklusiven Look auch eine mindestens ebenso exklusive Qualität. Dadurch avanciert der Kauf einer Uhr des Herstellers zu einer Anschaffung für eine lange Dauer. Das beginnt bereits beim Gehäuse, welches aus gebürstetem Edelstahl gefertigt ist und mit Stößen und Kratzern keine Probleme bekommt. Bei den Armbändern kommen bei Welder – wie bei den meisten anderen Herstellern – verschiedene Materialien zum Einsatz. Als eine besonders sportliche Lösung gilt Kautschuk, da es leicht zu reinigen und dehnbar ist. Zugleich hat es mit Schweiß und Nässe im Allgemeinen keine Schwierigkeiten.

Leder ist ohnehin die klassische Lösung und spielt auch für Welder eine wesentliche Rolle. Die Bänder sind dabei oftmals handgenäht und liefern somit einen weiteren Beleg für die hochwertige Verarbeitung und die Qualitätsstandards. Resin, ein Stoff aus dehydrierten Naturharzen, rückt bei Welder ebenfalls in den Fokus. Bänder dieser Art unterliegen einem zusätzlichen Vorbereitungsprozess, wodurch sie noch belastbarer werden. Das Prinzip beruht darauf, dass das Band jeweils verdickt und eingehärtet wird. Unterscheiden kann sich die Marke von vielen anderen auch dahingehend, dass bei ihr Edelstahl zumindest für die Armbänder keine besondere Berücksichtigung findet – das liegt auch daran, dass es zum gewünschten Stil nur eingeschränkt passen würde.

Geht es um die Abdeckung des Ziffernblatts, dann ist gehärtetes Mineralglas die erste Wahl für Welder. Um noch einen weiteren Beweis für die hochwertige Verarbeitung und die Qualitätsstandards bei diesem italienischen Hersteller vorzulegen: Gegen das Eindringen von Wasser ist jedes Modell geschützt. Das spricht für eine akribische und besonders gründliche Abdichtung. In aller Regel halten die Armbanduhren einen Wasserduck von fünf bis zu zehn bar stand.

Das Herzstück ist schließlich das im Inneren verbaute Werk, aber auch unter diesem Kriterium lässt sich erfolgreich ein Haken bei Welder setzen. Insbesondere vertraut der Hersteller auf Kinetik-, Quarz- und Automatikwerke, die mit Präzision und Langlebigkeit punkten. Der japanische Anbieter Miyota ist rund um den Globus für seine verlässlichen Quarzwerke bekannt und geschätzt. Dementsprechend mag es nicht verwundern, dass auch Welder auf diesen Partner vertraut. Neben der Anzeige der Zeit sind häufiger Zusatzfunktionen – sogenannte Komplikationen – vorhanden. Das kann beispielsweise eine integrierte Stoppuhr oder auch die Darstellung des jeweils aktuellen Datums sein.   

 

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