Romanson Uhren

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Marke aus Fernost mit Verbindung zur Schweiz

1988 ist das Geburtsjahr des Uhrenherstellers Romanson. Für die Gründung des Unternehmens zeigt sich Kim-Ki-moon verantwortlich. Er war 26 Jahre alt, als er sich dazu entschloss, sich mit einer eigenen Marke selbstständig zu machen – als ausgebildeter Uhrmacher war klar, wohin seine Reise gehen sollte. Eine Reise vollzog Romanson im übertragenen Sinne auch bei seiner Namensgebung. Beheimatet ist das Unternehmen im südkoreanischen Seoul. Doch als Inspiration für das eigene Label diente der Ort Romanshorn in der Schweiz. Dieser trägt den Beinamen „mechanische Stadt“ und gilt als eine der Wiegen der Uhrmacherkunst. Viele renommierte Hersteller haben ihre Wurzeln in der knapp 11.000 Einwohner fassenden Stadt am Bodensee. Die Marke trägt also gewissermaßen den Namen eines der Zentren, welches die eine Heimat vieler weltweit führender Hersteller ist.

Als Romanson gegründet wurde, ließ sich wohl kaum vorhersagen, dass es später selbst einmal in den Kreis der etablierten Unternehmen eintreten sollte. Doch die Erfolgsgeschichte nahm schnell ihren Lauf. Aus einer kleinen Firma, die nur aus dem Schöpfer und zwei Angestellten bestand, entwickelte sich rasant ein Schwergewicht auf dem Markt für Uhren. Schon bald verkaufte Romanson seine Modelle in über 70 Länder rund um den Globus und konnte dazu Umsätze von mehr als 25 Millionen US-Dollar vorweisen.

Wieso das Label es mit einem derartigen Tempo zu dieser Resonanz geschafft hat, lässt sich anhand mehrerer Faktoren erklären. Einer davon ist ohne Zweifel das durchdachte Marketingkonzept. Romanson konzentrierte sich zunächst vor allem auf den Nahen Osten als wichtigen Absatzmarkt. Eine Denkweise, die sich als strategisch klug erweisen sollte, weil dort der Lebensstandard aufgrund der Ölexporte stieg. Dementsprechend war auch der Bedarf nach attraktiven, hochwertigen Uhren vorhanden. Die Marke aus Südkorea deckte diesen perfekt ab. Doch abgesehen von dieser unternehmerischen Voraussicht sind es insbesondere die Prinzipien von Romanson, die den Uhren ihre Einzigartigkeit verleihen.

Die Markenphilosophie von Romanson

Zu seiner Zielgruppe zählt Romanson anspruchsvolle Damen und Herren. Anspruchsvoll sollen sie dahingehend sein, dass sie großen Wert auf einen hochwertigen Zeitmesser legen, der Perfektion von außen wie von innen zeigt. Folglich sind die Uhrwerke durch eine hervorragende Technik gekennzeichnet, während sich das Design als stilvoll erweist. Wer eines der Modelle aus dem Hause von Romanson am Handgelenk trägt, kann sich der eindrucksvollen Wirkung sicher sein. Zugleich ist der Kauf dieser Uhren eine Investition für lange Zeit, denn die Marke ist dafür bekannt, verlässliche und beständige Produkte zu lancieren.

Obendrein achtet Romanson darauf, selbst immer wieder neue Innovationen hervorzubringen. Einer von vielen Belegen dafür ist die Glasschneide-Technologie des Unternehmens. Dem Hersteller aus Seoul gelang es als ersten weltweit, dieses Verfahren zu etablieren. Bei dem Vorgang wird ein Zeitmesser aus fein geschnittenem Uhrenglas gefertigt, welches die Form eines Diamanten besitzt. Vor allem im Nahen Osten stieß Romanson mit diesem Stil auf eine riesige Resonanz – speziell in Dubai zeigten sich unzählige Abnehmer begeistert.

Abgesehen von dieser speziellen Technologie beweist das Unternehmen gleichermaßen seinen fortschrittlichen Drang bei der Formgebung seiner Uhren. Charakteristisches Merkmal einer großen Palette von Modellen ist die ausgesprochen geringe Gehäusedicke. Viele der Romanson Uhren brillieren mit einem schlanken Look von exakt 3,89 Millimetern. In Zeiten, in denen die Nachfrage nach derartigen Accessoires besonders groß ist, kann das Unternehmen aus Korea damit einen Trend bedienen.

Erstmals ins Wanken kam die Erfolgsgeschichte von Romanson im Jahr 2009. Als Grund gilt die verstärkte Nutzung von Smartphones, wodurch viele Menschen auf eine Uhr am Handgelenk verzichten. In der Konsequenz zeigten sich die Verkaufszahlen rückgängig. Doch der Hersteller hatte die passende Lösung parat: Diese trägt den Namen Atrax und ist an eine giftige Spinnenart aus Australasien angelehnt. Bei einem Blick auf die Uhr lässt sich nachvollziehen, wieso sie ausgerechnet diese Bezeichnung erhalten hat. Die Uhr ähnelt von ihrer Formgebung gewissermaßen einer Spinne. Vier markante Bügel erwecken den Eindruck, als würden sie das Gehäuse dieses Zeitmessers greifen.

Romanson wählte für diese Modelle einen im Vergleich zu den anderen markeneigenen Produkten recht hohen Preis – die richtige Entscheidung, wie sich im Nachgang herausstellen sollte. Im eigenen Sortiment avancierten die Atrax Uhren zu den erfolgreichsten. Dieses Handeln von Romanson darf als eine weitere Säule des Erfolgs verstanden werden. Das Label verfolgt dabei eine globale Strategie, wie es selbst sagt. Konkret bedeutet das, dass innovative Designs entstehen, denen das Potenzial innewohnt, den Ansprüchen aller Kulturen und Regionen gerecht zu werden.     

Dadurch gelingt es Romanson, von Jahr zu Jahr aufs Neue auch auf der Baselworld mit seinen Neuvorstellungen zu begeistern. Die weltweit größte Messe für Schmuck und Uhren ist seit 1997 für das Unternehmen ein wichtiges Event, an dem es seitdem regelmäßig teilnimmt. Im Jahr 2013 war der Hersteller gar in der Haupthalle vertreten, welche für gewöhnlich nur den etablierten Namen aus der Schweiz vorbehalten ist. Das ist durchaus als eine Art Ritterschlag aufzufassen.

Stilvolles Oktett: Die Kollektionen von Romanson im Überblick

Gleich acht Kollektionen serviert Romanson seinen Anhängern und all denen, die noch ihren Gefallen an der Marke finden sollen. Der Hersteller spricht somit Damen und Herren an, kann gleichzeitig eine große Fülle an Stilrichtungen und folglich auch an Ansprüchen bedienen.

Hinter der Serie Romanson de Arbon stecken Uhren mit einem runden Gehäuse, die komplett aus Edelstahl gefertigt sind. Dadurch besitzen sie, abgesehen vom Ziffernblatt, die typische silberne Färbung des Materials. Der wesentliche Unterschied zwischen den Modellen für die Damen und die Herren ist in der Größe auszumachen. Die männlichen Träger erwarten dementsprechend Armbanduhren mit einem größeren Durchmesser, während die Ausführungen für die Damen etwas filigraner geraten sind. Die Aufmerksamkeit der de Arbon Uhren von Romanson ist zweifelsohne auf das Ziffernblatt gelenkt, denn dieses hebt sich farblich vom Gliederarmband und dem Gehäuse ab. Maskuline Ausführungen zeigen eine blaue, schwarze oder gelegentlich auch weiße Gestaltung. Die femininen Modelle sind durch Roségold, Violett oder ebenfalls Weiß geprägt. Insgesamt betrachtet, lassen sich diese Uhren eher als minimalistisch bezeichnen, da angesichts der Strichindizes ein sehr übersichtliches Design hier charakteristisch ist. Der Markenname befindet sich als einziges gestalterisches Element auf dem Ziffernblatt. Romanson de Arbon ist ein Paradebeispiel für klassische Uhrenmodelle.

Der komplette Gegenentwurf ist dazu die Reihe Trofish. Hier hat der Hersteller markante Zeitmesser entworfen, die für einen Hingucker an weiblichen wie männlichen Handgelenken sorgen. Hier rückt Romanson teilweise von den runden Gehäuseformen ab und bringt auch Modelle mit vier oder gar acht Ecken hervor. Eine Eigenschaft mit Wiedererkennungswert sind die oftmals auffälligen Farbtupfer, die zumeist mit Schwarz kombiniert werden. Bei den Damen sind es etwa Uhren, deren Armband und Ziffernblatt dunkel ausfallen, während die Zeiger und Strichindizes in Pink die Aufmerksamkeit des Außenstehenden für sich einfordern. Bei den Herren können es unter anderem Farben wie Türkis oder Orange sein, mit denen sich die Trofish Serie ihren ganz eigenen Charakter verschafft. Typisch ist aber auch hier ein sehr minimalistisches Ziffernblatt. Lediglich Strichindizes, die drei Zeiger sowie der Name der Kollektion sind auf den meisten Romanson Uhren dieser Art zu finden.

Obgleich hinter Trofish die modernste Serie der Marke ist, gibt es eine Kollektion mit der Bezeichnung Romanson Modern. Die hier miteinander vereinten Uhren sind durch eine besonders attraktive Mischung klassischer und aktueller Elemente gekennzeichnet. Als traditionell darf dabei in aller Regel die Gehäuseform bezeichnet werden. Diese ist stets rund und ebenfalls recht übersichtlich gehalten. Ein gewisser Stilbruch generiert den einen oder anderen Hingucker. So etwa die drehbare Krone: Ein jeder Uhrenkenner würde wohl zustimmen, dass sich diese beim Großteil aller Modelle auf der Position von drei Uhr wiederfindet. Bei Romanson Modern liegt diese gelegentlich auf zwei Uhr. Oftmals verknüpft der Hersteller bei dieser Kollektion auch typische Materialien miteinander: Ein Beispiel dafür ist ein Gehäuse aus Edelstahl und ein Armband aus geprägtem Leder. Darüber hinaus gehört auch der eine oder andere Chronograph zum Portfolio der Romanson Modern Reihe. Hier überwiegt jedoch ganz klar der klassische Look.

Apropos klassisch: Auch dafür gibt es eine eigens eingerichtete Sammlung entsprechender Uhren. Die Marke hat diese völlig konventionell als Romanson Classic tituliert. Das dominierende Material ist ganz eindeutig Edelstahl. Dafür setzt der Hersteller zum überwiegenden Teil auf Gliederarmbänder. Mal sind diese bei den Uhren für die Damen besonders schmal und ein anderes Mal besonders breit, sodass sie das Gehäuse umschließen. Klar zu erkennen ist, dass diese Kollektion einen ganzen Hauch schmuckvoller ausfällt. Glitzernde Edelsteine kennzeichnen so manche filigrane Ausführung für die weiblichen Trägerinnen. Andernfalls kann sich auch das Armband selbst durch geschwungene Formen hervorheben und die erhoffte Stilrichtung unterstreichen. Vereinzelt gehören Chronographen zur Palette der Romanson Classic Kollektion – diese Modelle sind jedoch nicht einzig den Herren vorbehalten, auch die Damen werden berücksichtigt. Für die Zeitmesser der weiblichen Zielgruppe kommen für den Hersteller in dieser Reihe insbesondere Farben wie Silber, Roségold und Gold in Frage – ein weiterer Beleg für das schmuckvolle Erscheinungsbild dieser Uhren. Bei den Herren stehen Silber und Blau in stimmigen Kombinationen im Vordergrund.

Romanson Eleve ist eine Serie, die sich ausschließlich den Damen widmet. Die hier enthaltenen Modelle verfügen allesamt über einige identische Merkmale. Darunter sind ein rundes Gehäuse, römische Ziffern, ein weißes Ziffernblatt sowie ein golden-silbernes Gliederarmband aus Edelstahl zu nennen. Unterschiede sind primär beim Durchmesser des Gehäuses auszumachen, damit für jedes Handgelenk das absolut passende Modell bereitsteht. Zudem gibt es noch Kontraste bei der Lünette auszumachen: Bei einigen Damenuhren der Romanson Eleve Kollektion sind diese Roségold und glatt gehalten, während sie bei den übrigen Ausführungen golden ausfallen und mit zusätzlichen Schmucksteinchen veredelt wurden.

Eine sehr sportliche Reihe verkörpert die Romanson Active – das gibt ihre Bezeichnung bereits zu erkennen. Sportlich sind viele dieser Uhren allein deswegen, weil auf dem Ziffernblatt zusätzliche Anzeigefelder, sogenannte Totalisatoren, untergebracht sind. Diese dienen unter anderem dazu, die Zeit zu stoppen. Manche Uhr aus dieser Kollektion verfügt des Weiteren über ein Armband aus Silikon, was ebenfalls ideal für einen aktiven Lebensstil geeignet ist, da es Wasser abweist und leicht gereinigt werden kann. Gold, Schwarz, Silber, Blau und Weiß sind die hier besonders häufig auftretenden Farbtöne. Während sich Romanson bei mancher Serie auf ein wesentliches Material festgelegt hat, kommen hier verschiedene Komponenten zum Einsatz. Neben dem bereits erwähnten Silikon können die Armbänder unter anderem auch aus Echtleder oder Edelstahl bestehen. Saphirglas schützt die Anzeige und Edelstahl ist die erste Wahl für das Gehäuse. Eine Wasserdichtigkeit gehört oftmals ebenso zu den nennenswerten Eigenschaften von Romanson Active.

Einen ganz ähnlichen Stil verfolgt die Kollektion Sports von Romanson. Der sportliche Touch, den die Bezeichnung bereits verrät, ist aber vor allem darin auszumachen, da es sich hier um Chronographen für Damen und Herren handelt. Folglich bestehen die wichtigsten Eigenschaften darin, dass auf den Positionen von zwei, drei und vier Uhr die üblichen Knöpfe platziert sind – es ist auch von Chronographendrückern die Rede. Des Weiteren gehören selbstverständlich auch die typischen Totalisatoren zum Erscheinungsbild dieser Uhren. Wem dies nichts zu sagen vermag: Hinter dieser Bezeichnung verbergen sich kleine, separate Anzeigefelder, die auf dem Ziffernblatt integriert sind. Sie dienen unter anderem zum Veranschaulichen der gestoppten Zeit. Der überwiegende Teil der Uhren erscheint in der Romanson Sports Serie jedoch auf den ersten Blick mehr klassisch, denn sportlich. Dafür ist mit zumeist gesetzten Farbtönen wie Braun, Schwarz, Silber oder Gold gesorgt. Nur selten haben sich die Designer für besonders moderne Nuancen entschieden. Ein Beispiel dafür ist jedoch ein Modell, das Blau und Orange zu einer stimmigen Kombination miteinander vereint.

Romanson Premier ist eine Serie, bei welcher der Hersteller einmal mehr auf eine edle Optik setzt. Die meisten Uhren sind hier den Herren vorbehalten. Ein sehr zeitloser Look entsteht hier etwa durch braune oder schwarze Armbänder aus geprägtem Leder. Dazu bieten sich goldene Farbtöne für die Lünette, teils auch für die Zeiger an. Als besonderes Merkmal mancher Uhren aus der Premier Reihe ist eine offene Unruh zu erwarten, bei welcher ein Einblick in das komplexe Innere gewährt wird. Abseits der Modelle, die mit einem Armband aus Leder aufwarten, konzipiert Romanson in dieser Kollektion auch Uhren mit einem Gliederband und damit aus Edelstahl. Dann sind die Zeitmesser oftmals in Silber gehalten, während das Ziffernblatt durch seine schwarze oder weiße Färbung auf die gewünschte Weise aufzufallen vermag. Ein markantes Erscheinungsbild erreicht Romanson nicht etwa mit ungewöhnlichen Formen oder Farben. Es sind vielmehr die ausgesprochen edlen Elemente wie römische Ziffern, eine etwas breitere Lünette oder hervortretende Chronographendrücker. An anderer Stelle sind die Gliederarmbänder durch eine Farbkombination von Schwarz und Silber gekennzeichnet und stechen somit sofort ins Auge.

Das Portfolio von Romansons komplettiert die achte und damit letzte Serie – die Limited Edition. Diese Kollektion ist bei Weitem nicht so umfangreich gehalten wie die übrigen. Stattdessen finden sich hier sorgfältig ausgewählte Modelle wieder, von denen ein Teil an die Damen und ein Teil an die Herren adressiert ist. Edelstahl kommt hier ein weiteres Mal sowohl für das Gehäuse als auch das Armband zum Einsatz. Markante Eigenschaften sind unter anderem die sofort auffallenden Verschraubungen an der Lünette bei mancher Herrenuhr. Bei den Zeitmessern für die Damen sind es unterdessen oftmals sehr schmuckvolle und breit gehaltene Lünetten.   

 

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