Orient Uhren

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Vom Uhrengeschäft zur renommierten Marke

Begonnen hat alles mit einem Uhrengeschäft im Jahr 1901 in Tokio. Shogoro Yoshida eröffnete dieses zunächst mit der Absicht, Zeitmesser zu verkaufen – an eine eigene Marke war noch nicht zu denken. Allerdings stellte den Japaner die Qualität der der gelieferten Uhrwerke nicht vollends zufrieden, wodurch in ihm die Idee heranwuchs, eine eigene Marke ins Leben zu rufen und bessere Modelle auf den Markt zu bringen. Damit hatte die Stunde von Orient geschlagen. Das Unternehmen gründete Yoshida 1950 und begann, dadurch eine Erfolgsgeschichte wie aus dem Lehrbuch zu schreiben. Mit der langjährigen Erfahrung eines Uhrenverkäufers wusste er genau, wonach sich die potenziellen Kunden sehnten. Aus diesem Grund lag es nahe, dass die erste Kollektion der Orient Uhren gleich auf eine große Resonanz stieß. Schon kurz nach der Gründung von Orient wurde das Unternehmen mit bedeutenden und schon längst etablierten Namen wie Seiko und Citizen in einem Atemzug genannt. Über viele Jahre nahm die Marke den dritten Rang hinter diesen beiden Herstellern ein. Ein wichtiger Schritt erfolgte 1968, als die Orient Uhren auch nach Europa kamen und somit ebenso den Weg nach Deutschland fanden. Damit offenbarte sich ein neuer und wichtiger Markt mit vielen begeisterten Abnehmern.

Erst in den 1970er-Jahren überholte Casio Yoshidas Unternehmen aufgrund der Quarz-Krise. Diese rüttelte bekanntermaßen weltweit an den Grundfesten der traditionellen Hersteller. Von seiner ursprünglichen Ausrichtung rückte der Hersteller aus Tokio dennoch nicht ab. Weiterhin blieben mechanische Werke und ein klassisches Design die beiden Aushängeschilder. Indem das Unternehmen die schwierige Phase überstand, fühlte es sich darin bestätigt, nicht von seinem Weg abgekommen zu sein. Die Werke fertigt das Unternehmen darüber hinaus bis in die Gegenwart vollkommen eigenständig an. Bis heute haben mehr als 80 Millionen Uhrwerke die Produktionsräume von Orient verlassen. Inzwischen gehören auch Quarzwerke zum Portfolio. Nicht nur in Japan verfügt das Traditionslabel über Standorte, an denen die Zeitmesser hergestellt werden, sondern auch in Brasilien sowie in Singapur. Heute ist Orient zwar weiterhin eine eigenständige Marke, sie gehört jedoch mehrheitlich zum früheren Konkurrenten Seiko, der 52 Prozent der Firmenanteile hält.

Vor allem aber sind Orient Uhren damals wie heute ein Sinnbild für hochmoderne und gleichzeitig qualitativ einwandfreie Accessoires, die sich an Damen und Herren richten. 

Mit Orient Uhren auf Tauchgang: Sportlich und mit hoher Wasserdichtigkeit

Die Marke Orient beweist nicht nur eine enorme Qualität, sondern auch ihre Vielseitigkeit. Das Angebot an Zeitmessern gestaltet sich dabei ausgesprochen facettenreich. Ganz besonders bekannt ist das japanische Unternehmen für seine Automatikuhren. Hier präsentieren sich sowohl Modelle für die Damen als auch für die Herren und schon allein dabei fällt die Auswahl für Unschlüssige sicherlich nicht leicht. Ein klassisches Retro-Design ist ebenfalls in der Palette enthalten wie eher auffällige und sportliche Chronographen. Bereits seit den 1960er-Jahren fertigt Orient sehr robuste Zeitmesser an, die sich auch im tiefen Wasser beweisen, denn sie eignen sich fürs Tauchen. Eines der bekanntesten Modelle aus dieser Reihe ist die Orient Diving Sports Automatic. Diese und die anderen Ausführungen aus dieser Reihe machen Tauchgänge von bis zu 300 Metern mit. Schon allein diese Tatsache spricht für die enorme Qualität der Uhren. Gleichzeitig hat Orient neben diesen besonders wasserdichten, sportlichen Modellen auch eine echte Taucheruhren Kollektion vorzubringen, die auf die Bezeichnung M-Force hört. Hier kommen die einzelnen Modelle noch einen Hauch sportlicher daher, was durch die markant-breite Lünette ebenso erreicht wird wie durch die starken farblichen Kontraste zwischen Ziffernblatt und Zeigern. Ein Wiedererkennungswert besteht in der verschraubten Krone, welche sich auf der Position von vier Uhr befindet. Etwas ungewöhnlich ist auch die Platzierung der Datumsanzeige, die sich auf der Höhe von neun Uhr zu erkennen gibt.

Von diesen Taucheruhren erweist sich allerdings eine dritte als die beliebteste und zugleich bekannteste: Die Orient Deep Serie umfasst eine Sammlung von Modellen, die sehr massiv und robust verarbeitet daherkommen. Das Gehäuse besitzt entweder einen Durchmesser von 41 oder von 44 Millimetern und besteht aus Edelstahl. Die Anzeige des aktuellen Datums und des Wochentags versteht sich dabei ebenso von selbst wie eine drehbare Lünette. Die Indizes sind sehr groß und damit gut erkennbar gestaltet, was den sportlichen Aspekt zusätzlich zur Geltung bringt. Gleichzeitig sind diese – wie auch die Zeiger – mit Leuchtmittel beschichtet, sodass sich die Uhrzeit nicht nur bei Nacht, sondern auch in den Tiefen des Wassers bestens erkennen lässt. Wie bei den anderen Serien ist auch hier ein eigenständig angefertigtes Automatikuhrwerk verbaut. Alternativ bietet Orient die Modelle aus der Deep Reihe auch mit Quarzwerken an. 

Zeitlos und feminin: Die Damenuhren von Orient

Natürlich weniger sportlich, dafür umso klassischer hat Orient die Uhren für die Damen kreiert. Verstärkt finden sich dabei die typischen Farben Silber und Gold wieder, die auf immer wieder neue Art und Weise miteinander kombiniert werden. So harmonieren sie etwa gemeinsam am Gliederband aus Edelstahl oder ergeben eine Synergie, bei der die Lünette und das Gehäuse unterschiedlich gefärbt wurden. Mal steht das Ziffernblatt dazu in einem Kontrast, indem es beispielsweise Schwarz gehalten ist und ein anderes Mal fügt es sich in das stimmige Gesamtbild ein und ist in einem etwas helleren Ton gestaltet.

Eine klassische Gestaltung wird oftmals mit einer runden Form des Ziffernblatts gleichgesetzt. Dieses Gestaltungsprinzip ist bei den Damenuhren von Orient zwar auch größtenteils erkennbar, doch das schließt nicht aus, dass der Hersteller gleichermaßen eckige Modelle in seinem Portfolio bereithält. Diese Zifferblätter beweisen, dass es auch auf diese Weise möglich ist, einen denkbar edlen Look zu kreieren. Übersichtlich gehaltene Ziffernblätter sorgen für ein dezentes Erscheinungsbild, während ums Handgelenk entweder Edelstahl-Gliederarmbänder oder aber Echtlederbänder getragen werden. Oftmals sind im Inneren die präzisen Orient Quarzwerke verbaut, welche das Unternehmen aus Tokio ebenfalls eigenständig anfertigt.

Klassische Herrenuhren im Portfolio von Orient

Abgesehen von den sehr sportlichen Modellen hat sich Orient auch den Herren mit Uhren im klassischen Look gewidmet. Hier steht ein einfaches Design im Vordergrund, das die Schönheit im Dezenten nach außen trägt. Dennoch ist stets ein moderner Hauch erkennbar, der die Zeitmesser für die Männer zu stilvollen und zugleich zeitlosen Begleitern avancieren lässt. Stellvertretend dafür darf die Serie Orient Classic Design gesehen werden.

Oftmals sind die Ziffernblätter durch Strichindizes gekennzeichnet, die ein bewusst minimalistisches Erscheinungsbild erzeugen. Im gleichen Farbton geben sich die Zeiger zu erkennen. Als weiteres Element findet sich der Markenschriftzug von Orient im oberen Bereich des Ziffernblatts. Je nach Variante sind auch Komplikationen wie eine Datumsanzeige oder gar eine offene Unruh zu erwarten. Die Frage nach dem Material des Armbands darf der Käufer nach seinem Geschmack beantworten: Ob Stahl oder Leder ist ihm überlassen. Silber und Blau oder Schwarz und Gold sind hier immer wieder auftretende Kombinationen. Noch häufiger als bei den Damenuhren der Marke Orient sind die Zeitmesser für die männlichen Träger mit einem runden Gehäuse konzipiert. Die eckigen Ausführungen bleiben dabei eher eine Seltenheit. Was die Wahl des Uhrwerks betrifft, so setzt Orient bei den klassischen Modellen mal auf Quarz und mal auf Automatik – verlässlich und ganggenau sind sie allemal. 

 

* Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten. Alle Angaben ohne Gewähr. Preisänderungen sind in der Zwischenzeit möglich. Währungsumrechnung kann je nach aktuellem Kurs abweichen.