DELMA Uhren

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Traditionsbewusstsein und klare Philosophie bei Delma Uhren

Die Unternehmensgeschichte von Delma begann im Jahr 1924. Die beiden Brüder Adolf und Albert Gilomen schufen ihre eigene Marke, die allerdings zunächst den Namen Thuya trug. Doch bereits bei der Gründung ließen sich die beiden drei weitere Markennamen schützen: Midland, Gil und die heute gültige Bezeichnung Delma. Diese hat durch eine Umbenennung seit 1966 Bestand, erschien allerdings schon ab 1933 auf den Ziffernblättern einiger Modelle.

Das erste, von diesem Hersteller lancierte Produkt war ein Chronograph aus 18-karätigem Gelbgold, der die Herren als Zielgruppe ansprach und einen mechanischen Handaufzug vorweisen konnte. Bereits anhand dieses Modells zeigt sich, dass das Unternehmen aus Lengnau im Kanton Aargau in erster Linie das obere Preissegment bediente. Neben Armbanduhren zählten zudem Taschenuhren zum Sortiment. Ein weiteres markantes Modell entstand mit der Thuya Ladies Gold Watch – einem Zeitmesser für die Damen, der ebenfalls einen mechanischen Handaufzug besaß und außerdem über ein rechteckiges Gehäuse verfügte. Für den Standort Lengnau entschieden sich die Gebrüder Gilomen insbesondere deswegen, weil sie Potenzial in der Region sahen. Zudem befand sich unweit entfernt eine Uhrmacherschule, wodurch entsprechend gut ausgebildete Arbeitskräfte vorhanden waren.

Im Zeitraum der 1940er und 1950er-Jahre arbeitete Delma an einer Reihe Innovationen, wodurch beispielsweise ein weiteres Jahrzehnt später die Periscope hervorging. Dieser Chronograph bestach mit einer besonderen Wasserbeständigkeit und konnte zugleich als funktional und stilvoll bezeichnet werden. Mit dem Shell Star lancierte Delma eine Armbanduhr, die sich explizit an die Zielgruppe der Taucher richtete. Die Quarzkrise überstand die Marke im Gegensatz zu vielen anderen weitgehend unbeschadet, was aus heutiger Sicht mit der strategischen Unternehmensführung sowie klugen Entscheidungen begründet wird. Das Jahr 1966 führte aber nicht nur dazu, dass Delma den bis in die Gegenwart gültigen Namen erhielt, sondern es kam gleichwohl zu einem Wechsel an der Unternehmensspitze. Demnach war nicht mehr die Gilomen-Familie Besitzer. Stattdessen übernahm Ulrich Wüthrich gemeinsam mit einem Partner die Geschicke. Weder an der Philosophie, noch der Ausrichtung von Delma hat sich dadurch etwas geändert. Stattdessen befindet sich die Marke nach wie vor in Familienbesitz und gilt als einer der wenigen, noch verbliebenen unabhängigen Uhrenhersteller der Schweiz.

Die Absicht von Delma ist es, Uhren zu entwickeln, die durch eine handwerkliche Perfektion begeistern und gleichzeitig mit einem modernen Design beeindrucken. Gleichwohl fühlt sich das Unternehmen der Schweizer Tradition des Uhrmacherhandwerks verpflichtet und legt dementsprechend stets Wert auf eine hohe Qualität.  

Ein Streifzug durch die Uhrenkollektionen von Delma

Damen und Herren, denen der Sinn nach hochwertigen, stilvollen sowie modisch ansprechenden Uhren steht, sind die Zielgruppe der Schweizer Marke Delma. Folglich bietet sie für beide Geschlechter die passenden Kollektionen, bei denen die Wahl aus einer umfangreichen Palette an Modellen getroffen werden darf.

Grundsätzlich lässt sich ein Schema beim Design erkennen: Die Armbanduhren für Damen gestaltet Delma weitgehend schmal und versieht sie mit einem eleganten Schliff. Somit sind diese Ausführungen zumeist als filigran, aber auch als feminin-stilvoll zu bezeichnen. Für die Herren kreiert das Schweizer Label entsprechend größere Zeitmesser, die somit als markant und maskulin zu beschreiben sind. Bei allen Uhren von Delma ist zu erkennen, dass es dem Hersteller gelingt, gewisse optische Akzente zu setzen, wodurch ein Wiedererkennungswert geschaffen wird.

Zur Gestaltung vieler Delma Uhren gehört gleichzeitig das Prinzip, auf die Kombinationen verschiedener Edelmetalle zu setzen. Kontraste entstehen ebenso durch Unterschiede zwischen dem Material des Gehäuses und des Armbands. Eine andere Möglichkeit zeigt sich darin, das Ziffernblatt farblich so zu halten, dass es sich ganz entschieden vom Gehäuse abzusetzen vermag – oder es besonders harmonisch darauf abgestimmt ist. Insgesamt umfasst das Portfolio von Delma sechs Kollektionen, die sich gleichberechtigt zu jeweils drei für die Damen und drei für die Herren aufteilen.

Die Bezeichnung der Delma Kollektionen ist annähernd identisch: Die weibliche und die männliche Zielgruppe erwartet jeweils eine Dress Collection sowie eine Sports Collection. Als dritte Serie ist für die Damen die Classic Collection und für die Herren die Premium Collection zusammengestellt worden. Die Grundnote der darin enthaltenen Uhren lässt sich anhand dieser Bezeichnung zumindest vermuten. So ist die Damen Dress Collection eine Sammlung von sehr eleganten, schmuckvollen Zeitmessern, die in erster Linie aus Edelmetallen gefertigt sind. Häufiger treten auch besondere, zusätzliche Funktionen auf, zu denen beispielsweise eine Anzeige der jeweils aktuellen Mondphase gehört.

Die Classic Collection spricht die Trägerinnen an, denen in erster Linie ein ganz bewusst einfach gehaltenes Modell zusagt. Diese attraktive, schlichte Eleganz entsteht unter anderem durch ein übersichtlich designtes Ziffernblatt oder eine einfarbige Gestaltung. Delma Armbanduhren dieser Art müssen nicht aufgrund ihrer optischen Wirkung auffallen, sondern überzeugen vielmehr durch ihre edlen Materialien und ihre hochwertigen Eigenschaften. Genau diese lassen sich auch ganz eindeutig sofort auf den ersten Blick erkennen.

Die Delma Uhren aus der Damen Sports Collection erfüllen vor allem das Kriterium, möglichst robust zu sein. Durch ihre Widerstandsfähigkeit werden die Zeitmesser der Bezeichnung gerecht, da sie nicht nur im Alltag als ausgesprochen belastbar gelten, sondern auch körperliche Aktivitäten mit ihrer Trägerin problemlos meistern. Hier erwartet die Interessentinnen des Weiteren eine sehr breit gefächerte Palette, was die farblichen Designs anbelangt. Sie reicht von Modellen, die in nur einem Ton gehalten sind, bis hin zu bunten Ausführungen.

Recht ähnliche Attribute, wie sie den Damenkollektionen zugewiesen werden können, treffen ebenso auf die Modelle für die Herren zu. So gilt die Dress Collection beispielsweise ebenfalls als eine Serie, die mit schlichter Eleganz ihre Anhängerschaft für sich gewinnt. Im Übrigen leitet sich die Bezeichnung der Dress Collection davon ab, weil diese Modelle insbesondere dafür geeignet sind, beliebig zum Anzug kombiniert zu werden. Dank ihres als neutral zu beschreibenden Looks ist das ein Leichtes, sodass die Accessoires im Grunde stets perfekt abgestimmt zu erscheinen vermögen. Die hierin enthaltenen Uhren tragen dabei Namen wie Cambridge, Cordoba, Lido, Modena, San Marino Chronograph oder San Marino Automatic.

Hinter der Premium Collection steckt gewissermaßen der Gegenentwurf zur Dress Collection und somit deutlich auffälliger gestaltete Modelle. Sie sind zudem weniger klassisch konzipiert, sondern verfügen für gewöhnlich über eine moderne Nuance. Vor allem aber sind die Delma Uhren aus dieser Serie mit einem Automatikwerk versehen.

Abschließend soll auch die Sport Collection für die männliche Zielgruppe nicht in Vergessenheit geraten. Sie verkörpert schließlich zugleich die größte Serie und enthält Modelle, die beispielsweise auch zum Tauchen getragen werden können. Ein sportlich-legeres Design ist hier zu erwarten, welches jedoch perfekt zu allen Anlässen als passend gilt: im Alltag gleichermaßen wie zu feierlichen Events.     

Swiss Made: So definiert Delma den Qualitätsbegriff für seine Uhren

Dass von einer Uhrenmarke aus der Schweiz Modelle zu erwarten sind, die mit einer hohen Qualität und einer absoluten Ganggenauigkeit brillieren, darf beinahe als eine Selbstverständlichkeit vorausgesetzt werden. Doch so hoch die Standards dieses Handwerks im Alpenstaat südlich von Deutschland auch sind, definiert jeder Hersteller die perfekte Uhr auf eine etwas andere Weise für sich. Aus diesem Grund ist es interessant zu sehen, welche Philosophie von Delma auf den Qualitätsbegriff projiziert wird.

Insbesondere hat das Traditionsunternehmen durch seine Taucheruhren einen besonderen Bekanntheitsgrad erlangt. Schon allein das will als ein Indiz für einwandfreie Arbeit gelten. Schließlich muss ein Zeitmesser ganz besonders akribisch und hochwertig vorbreitet werden, wenn er auch im Wasser zum Einsatz kommen soll. Durch den entstehenden Druck spielt eine einwandfreie Abdichtung des Gehäuses eine entscheidende Rolle – ansonsten besteht die Gefahr, dass Feuchtigkeit ins Innere gelangt und das komplexe Uhrwerk beschädigt. Doch Delma kann zahlreiche Modelle anbieten, die sich in Tiefen von 200 bis zu 3.000 Metern beweisen. Einer der bekanntesten Zeitmesser, welcher von Tauchern geschätzt wird, ist die Santiago Blue Shark.

Delma verweist darauf, dass alle im Sortiment verfügbaren Taucheruhren die Norm ISO 6452 übertreffen, die schlichtweg als ein Standard für professionelle Modelle dieser Art gilt. Wie akribisch an diesen Modellen gearbeitet wird, zeigt sich etwa daran, dass jeder Zeitmesser mit einer verschraubten Krone sowie einem ebenfalls verschraubten Rücken versehen ist, was die gewünschte, dauerhafte Beständigkeit gegen Wasser und Nässe im Allgemeinen gewährleistet. Einige der Taucheruhren aus dem Hause Delma sind gar mit einem Heliumventil bedacht, sodass sie vor dem im Inneren entstehenden Druck geschützt werden können.

Selbstverständlich erstrecken sich die hohen Qualitätsstandards von Delma nicht ausschließlich auf den Bereich der Taucheruhren. Um die Erwartungen der anspruchsvollen Kunden zu erfüllen und dem eigenen, ausgezeichneten Ruf gerecht zu werden, setzt das Unternehmen auf beste Materialien. Sofern es sich um Edelstahluhren handelt, dann kommt ausschließlich Edelstahl vom Typ 316L vor. Es ist dafür bekannt, besonders beständig gegen Kratzer und Korrosionen zu sein. Saphirglas ist die erste Wahl zur Abdeckung der Ziffernblätter. Dieses Material bringt wiederum eine Härte mit, die nur mit Diamant zu vergleichen ist und somit den besten Schutz bietet.

Alle Delma Uhren werden in den markeneigenen Werkstätten montiert und unterliegen einem strengen Prozess. Nur auf diese Weise hat das Unternehmen Gewissheit, dass jedes Modell auch den Qualitätsansprüchen genügt. Außerdem tragen die Zeitmesser dadurch völlig berechtigt das Siegel „Swiss Made“. Der Hersteller ist danach bestrebt, den ausgezeichneten Ruf aufrechtzuerhalten und kontinuierlich weiter zu etablieren.

Bezüglich der verbauten Uhrwerke unterhält Delma Partnerschaften mit renommierten Unternehmen, welche ebenfalls aus der Schweiz stammen. Grundsätzlich werden Quarz- und Automatikwerke in die Zeitmesser integriert. Jedes Modell überzeugt durch eine absolut präzise Arbeitsweise und enorme Ganggenauigkeit. Folglich kommt Delma dem bekannten geflügelten Wort, verlässlich wie ein Schweizer Uhrwerk zu sein, definitiv nach. Als Besonderheit erlaubt die Marke bei vielen ihrer Stücke einen Blick ins Innere und somit auf die hochkomplexe Technologie mit dem Zusammenspiel der einzelnen Zahnräder – das gelingt durch einen transparenten Glasboden des Gehäuses. Insbesondere die Delma Chronographen warten mit zusätzlichen Funktionen auf. Zu diesen Komplikationen gehören vor allem die Anzeige des Datum, des aktuellen Wochentags sowie – je nach Ausführung – auch die Darstellung der Weltzeit.

Der Kauf einer Delma Uhr bedeutet in jedem Fall eine Anschaffung eines lebenslangen Begleiters. Ein Modell dieser Art kann dank der enormen Qualität über viele Jahrzehnte seine Dienste verlässlich erbringen und von einer Generation an die nächste weitergereicht werden – so wie es die Bestimmung eines Zeitmessers aus dem Luxussegment ist. Obwohl die Delma Uhren dieser Kategorie angehören, sind sie im Vergleich zu den meisten Konkurrenzprodukten deutlich günstiger angesiedelt.  

 

* Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten. Alle Angaben ohne Gewähr. Preisänderungen sind in der Zwischenzeit möglich. Währungsumrechnung kann je nach aktuellem Kurs abweichen.