Doxa Uhren

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Von der Hinterhofwerkstatt zur weltbekannten Marke – der Weg von Doxa

Die Unternehmensgeschichte von Doxa ist gewissermaßen wie nach einem Drehbuch verlaufen. Kein Regisseur hätte sich diese besser ausdenken können. Doch immer der Reihe nach: George Ducommun ist der Gründer der Marke. Er stammte aus einer armen Familie und hatte zwölf Geschwister. 1889 entschloss er sich dazu, Doxa ins Leben zu rufen. Da war er selbst gerade einmal 20 Jahre alt. Schon mit zwölf hatte er eine Lehre in einer Werkstatt begonnen, die sich auf die Montage von Taschenuhren konzentrierte. Daher verfügte er über das nötige Wissen und die Erfahrung in diesem Handwerk. Ducommun zeigte sich ehrgeizig und motiviert, um den Traum vom eigenen Unternehmen Wirklichkeit werden zu lassen.

Wie in den erfolgreichen Geschichten anderer heute etablierter Marken – sei es Ford, Apple, Microsoft oder HP – begann auch er mit seiner Arbeit zunächst in einer Garage in einem Hinterhof. Die ersten eigens angefertigten Uhren brachte der junge Mann zu Fuß nach La Chaux-de-Fonds, das etwa zehn Kilometer von seinem Heimatort Le Locle entfernt lag. Mit der Qualität seiner Zeitmesser konnte er schnell seinen Bekanntheitsgrad und sein Renommee steigern. Dabei stellte er jedoch zunächst keine klassischen Modelle fürs Handgelenk her. Stattdessen lag sein Fokus zunächst auf preiswerten Taschenuhren. Erst, nachdem Ducommun verstorben war und dessen Schwiegersohn Jacques Nardin die Geschicke übernommen hatte, verließen verstärkt Armbanduhren die Produktionsräume von Doxa.

Gegen Ende der 1960er-Jahre schaffte es die Schweizer Marke dann endgültig zu weltweiter Bekanntheit. Dafür sorgte 1967 die Präsentation der ersten Taucheruhr. Im Folgejahr wurde mit der Doxa SUB ein Modell in den USA patentiert, bevor ein weiterer Zeitmesser aus dieser Reihe schließlich sogar bei der US-Navy zum Einsatz kam. Gegenwärtig ist Doxa vorrangig durch seine sportlichen Uhren ein Begriff. Allerdings hält der Schweizer Hersteller auch einige klassische Ausführungen bereit. Taucheruhren sind darüber hinaus eine weiterhin wichtige Kategorie für das traditionsreiche Label.   

Ein Quartett an Kollektionen: Die Uhren von Doxa im Überblick

Wer sich für eine der Uhren aus dem Hause der Schweizer Marke Doxa interessiert, kann dabei aus vier unterschiedlichen Kollektionen das für ihn passende Exemplar wählen. Die Serien tragen die Bezeichnungen Active, Classic, Premium und Sub. Schon die Namengebungen lassen erste Vermutungen zu, welche Eigenschaften und charakteristischen Merkmale hinter der jeweiligen Sammlung stecken. Eines gleich vorweg: Sowohl Damen als auch Herren werden von Doxa bedacht.

Die Active Reihe deutet an, dass es sich hier um sportliche Uhren handeln könnte und in der Tat trifft das zu. Der überwiegende Teil der hier vereinten Modelle besteht dabei sowohl hinsichtlich des Gehäuses als auch des Armbands aus Edelstahl. Die Form der Lünette ist dabei stets rund. Die Herren finden in der Active Kollektion teils Chronographen und teils herkömmliche Ausführungen wieder. Bei den Chronographen ist neben den Totalisatoren auch ein Anzeigefeld für das Datum vorhanden, welches auch bei den übrigen Modellen vorkommt. Bei den Damenuhren aus der Active Serie verbinden sich Sportlichkeit mit Eleganz. Daher sind hier verstärkt schmuckvolle Elemente wie Steinchen anzutreffen. Die zieren beispielsweise die Lünette. Dafür wurde auf markante Ziffern verzichtet. Stattdessen kommen lediglich Strichindizes vor, wodurch die Uhr insgesamt etwas übersichtlicher ausfallen mag. Die Datumsanzeige kommt jedoch auch hier nicht zu kurz.

Stilvoller und nur bedingt sportlich kommt die Serie Classic daher. Hier sind abermals Uhren für Damen und Herren anzutreffen. Anders als bei der Active-Sammlung sind jedoch auch eckige Gehäuseformen entwickelt worden. Bei vielen Ausführungen dominiert abermals Edelstahl – bei den Gehäusen ohnehin. Dafür gibt es hinsichtlich der Armbänder sowohl als Glieder- als auch als Milanaise-Varianten. Für noch edlere Looks ist mit braunem oder schwarzem Leder gesorgt. Eine Besonderheit lässt sich bei so mancher dieser Uhren in Bezug auf die Anzeigefelder bemerken. Neben einem herkömmlichen Fenster für das jeweilige Datum gibt es oftmals ein weiteres, welches den Wochentag darstellt. Passend zur Bezeichnung der Classic-Kollektion sind auch die Ziffernblätter sehr zeitlos gestaltet worden. Dafür ist entweder mit römischen Ziffern oder aber mit Strichindizes gesorgt. Die Damen erwarten hier und da Modelle, bei denen die vollen Stunden von kleinen, funkelnden Schmucksteinchen eingenommen werden.

Die Serie Premium verrät, dass darin gehobene Modelle zusammengefasst sind. Ein besonderes Exemplar ist etwa das Modell Blue Planet, das als Ziffernblatt das Weltall andeutet. Des Weiteren finden sich in dieser Kollektion auch Modelle im Stil von Fliegeruhren wieder und auch sportlichere Ausführungen mit einem strapazierfähigen Silikonband kommen zum Vorschein.

Abgerundet wird das Quartett der Doxa Uhrenkollektionen durch die wohl bekannteste – die Sub. Runde Gehäuse aus Edelstahl und aus dem gleichen Material gefertigte Gliederarmbänder sind das Merkmal, das sich durch alle Modelle hinweg beobachten lässt. In aller Regel zeigen sich die Zeitmesser dieser Serie im herkömmlichen Silberton von Edelstahl, wobei das Ziffernblatt und der Lünettenring für Farbtupfer zu sorgen wissen. Blau, Orange, Gelb oder auch Schwarz kommen überwiegend vor. Die Doxa Sub Serie umfasst einerseits klassische Armbanduhren und andererseits Chronographen. Gemeinsam haben sie jedoch alle, dass sie sehr sportliche Zeitmesser verkörpern. Im Inneren ist ein hochwertiges und langlebiges Automatikwerk verbaut. Eine Wasserdichtigkeit von mindestens fünf bar ist ebenfalls eine verbindende Eigenschaft.   

Die Sub-Serie als Aushängeschild von Doxa

Zweifelsohne nimmt die Sub-Serie für die Marke Doxa einen ganz wichtigen Stellenwert ein. Schon allein durch das Entstehen der ersten Modelle in den 1960er-Jahren gewann die Schweizer Marke weltweite Bekanntheit. Gerade in den USA waren diese Zeitmesser besonders gefragt. Die Nordamerikaner genossen in diesem besagten Jahrzehnt einen spürbar wachsenden Lebensstandard und hatten gleichbedeutend die Möglichkeit, sich speziellen Hobbies zu widmen. Zu diesen gehörte auch das Tauchen. Somit entstand gewissermaßen ein neuer Bedarf, der sich nach ausreichend robusten Uhren richtete, welche den Herausforderungen unter Wasser standhalten konnte. Doxa reagierte darauf, indem das Unternehmen bereits 1964 intensiv Testläufe und Forschungen unternahm. Das Ziel bestand darin, die erste Taucheruhr zu lancieren. Preiswert, präzise, widerstandsfähig und für professionelle Sportler sowie Freizeittaucher geeignet sollte diese sein.

Das Ergebnis war von Erfolg gekrönt: Die erste Doxa Sub bestach mit einer Wasserdichtigkeit bis zu einer Tiefe von 300 Metern. Sie verfügte des Weiteren über ein großzügiges Armband, was schlichtweg als Notwendigkeit galt, wenn ihr Besitzer einen Neoprenanzug trug. Der Größenunterschied zwischen dem Minuten- und dem Stundenzeiger war besonders markant. Schließlich sollte die Zeit unter Wasser schnellstmöglich ablesbar sein. Aus genau diesem Grund zeigte sich auch das Ziffernblatt in einem markanten Orange. Die auffällige Farbe erleichterte ebenfalls das umgehende Erkennen der aktuellen Zeit. Bis heute sind die Sub Uhren von Doxa mit bunten Tönen wie Gelb, Türkis, Rot, Blau oder eben Orange versehen. Speziell aus dieser gefragten Reihe finden Sie hier auf Timestyles.de eine erlesene Auswahl attraktiver Modelle.

 

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