Aviator Uhren

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Aviator Uhren vereinen die Luftfahrt, Russland und die Schweiz am Handgelenk

Die Tatsache, warum es überhaupt Armbanduhren gibt, lässt sich insbesondere mit der im 19. Jahrhundert aufkommenden Luftfahrt erklären. Bis zu diesem Zeitpunkt galt es als üblich, dass die Zeitmesser an einer Kette in der Tasche getragen wurden. Für die Piloten zeigte sich dies jedoch ausgesprochen unpraktisch, mussten sie doch beim Steuern der Maschine ihre ganze Konzentration aufbringen – der Griff in die Tasche hätte sie somit eingeschränkt. Der Bedarf nach einem deutlich praktischeren Accessoire entstand. Und so kam es schließlich dazu, dass sich Armbanduhren erst in luftigen Höhen und schließlich auch unten auf dem Boden etablierten.

Die Marke Aviator erinnert an die Fluggeschichte und somit an die Ursprünge der Armbanduhr am Handgelenk. Dabei handelt es sich um einen Hersteller, der dem russischen Unternehmen Volmax angehört und erst 2000 gegründet wurde. Für die Entstehung von Volmax zeigen sich unterdessen eine Reihe früherer Mitarbeiter der einst ältesten Uhrenfabrik des Landes verantwortlich. Sie entschlossen sich nach ihrem Ende bei der Ersten Moskauer Uhrenfabrik – so der offizielle frühere Name – etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

Das glückte ihnen mit Bravour, denn neben Aviator ist Volmax noch für weitere Marken wie Sturmanskie oder Vostok verantwortlich. Dadurch erlangte das Unternehmen recht schnell internationale Anerkennung und verfügt über ein ausgezeichnetes Renommee. Das auf Fliegeruhren spezialisierte Label Aviator erreichte sogar den Status, die russische Staffel der Kunstflieger als offizielle Marke mit Zeitmessern auszustatten.

Wenngleich ein starker Bezug zu Russland besteht, so hat Aviator dennoch einen Wandel vollzogen, der im Jahr 2011 erfolgte. Seitdem fertigt das Unternehmen seine Uhren nicht mehr im Ursprungsland, sondern in der Schweiz und somit in dem Staat schlechthin, der für einwandfreie Qualität bei der Zeitmessung gilt. Somit ist nun das Siegel „Swiss Made“ auf allen Aviator Uhren zu finden. Gleichzeitig vertraut die Marke auf Werke der Hersteller ETA, Ronda sowie auf Sellita-Kaliber. Demnach gelten die Modelle aus dem Hause Aviator nicht nur als ansprechende Fliegeruhren, sondern obendrein auch als absolut verlässliche und ganggenaue Zeitmesser. 

Die Eigenschaften einer Aviator Armbanduhr

Fliegeruhren hatten einst die Bestimmung, besonders übersichtlich und zugleich widerstandsfähig zu sein, um den Anforderungen in der Höhe gerecht zu werden. Heute kommen sie längst nicht mehr der eigentlichen Aufgabe nach, denn die Luftfahrt greift auf andere Technologien zurück – sie sind stattdessen ein attraktives Accessoire mit nostalgischem Charakter. Von dieser Gattung der Zeitmesser gibt es bis heute eine große Anhängerschaft und an diese richtet sich Aviator.

Nur, weil Fliegeruhren nicht mehr den einstigen Zweck erfüllen, heißt das aber nicht, dass der Hersteller nicht dennoch auf hohe Qualitätsstandards setzt. Im Gegenteil, die Uhren sind dafür bekannt, dass sie mit einwandfreien Eigenschaften überzeugen. Speziell durch die Verlagerung der Produktion in die Schweiz hat sich das Niveau der Zeitmesser noch einmal signifikant gesteigert. Hochwertige Uhren anzufertigen, bedeutet für Aviator unter anderem, diese möglichst wasserdicht zu konzipieren. Dementsprechend ist jedes Modell mindestens bis zu 50 Meter resistent, wobei allerdings der Großteil sogar bis zu 100 Metern widersteht. Gerade der Aspekt der Wasserdichtigkeit ist im Handwerk der Uhrmacherei eine Herausforderung. Schließlich muss das Modell überall absolut perfekt versiegelt sein und jeglichem Druck standhalten, der mit zunehmender Tiefe steigt. Nur durch eine perfekte Abdichtung der Gehäuse lässt sich gewährleisten, dass keine Nässe ins Uhrwerk dringt und an diesem womöglich Schäden hinterlässt. Bei Aviator Uhren kann diese Sorge verworfen werden.

Ein ebenfalls wichtiges Kriterium zeigt sich in der Übersichtlichkeit. Einst galt es als essenziell, dass das Ziffernblatt einer Fliegeruhr gut einsehbar bleibt. Der Pilot konzentrierte sich auf das Geschehen in der Luft, sodass ihm nur ein kurzer Augenblick genügen musste, um schnell die gegenwärtige Zeit abzulesen. Zu viele Elemente auf der Anzeige schränken unterdessen die Übersichtlichkeit ein. Auch das meidet Aviator bei seinen Modellen und zieht eine strukturierte Gestaltung zu vielen Details vor. In Bezug auf die Übersichtlichkeit ist noch darauf hinzuweisen, dass auch Zeiger und Indizes mit Leuchtmittel bedacht wurden, sodass jederzeit bei Dunkelheit erkennbar ist, was die Stunde geschlagen hat. Die Aviator Uhren gelten obendrein als antireflektiv, was bedeutet, dass selbst bei voller Sonneneinstrahlung keine Einschränkungen zu machen sind – einer entsprechenden Beschichtung sei Dank.    

Davon abgesehen sind auch Piloten in den Entwicklungsprozess einbezogen und helfen dabei, ein möglichst perfektes Accessoire zu kreieren, welches den gestellten Anforderungen in vollem Umfang entspricht.

Die wichtigsten Kollektionen der Aviator Uhren zusammengefasst

Es vermag wohl nur bedingt zu überraschen, dass sich eine Marke wie Aviator, die sich der Luftfahrt verschreibt, auch ihre Kollektionen danach ausgerichtet hat. Wichtige Ereignisse in der Geschichte konnten bei dieser Marke eine eigene Serie erhalten. Die darin zusammengefassten Uhren sind dementsprechend alle nach einem speziellen Thema gestaltet.

So existiert beispielsweise eine Reihe, die den Namen Kingcobra Fliegeruhren trägt. Die Modelle, welche hierin vereint sind, wurden an die Anfänge des Fliegens angelehnt und präsentieren sich daher in einem sehr ursprünglichen, typischen Ziffernblatt. Grundsätzlich zeigen diese Zeitmesser aber auch einen modernen Look, besitzen ein Armband aus Edelstahl oder alternativ aus Leder, während im Inneren ein Werk des Schweizer Herstellers Ronda arbeitet. Kennzeichnend ist zudem ein Gehäusedurchmesser von 45 Millimetern sowie eine Abdeckung der Ziffernblätter aus Saphirglas. Sofern es sich um Chronographen in der Aviator Kingcobra Serie handelt, weisen diese noch eine Tachymeter- oder eine Telemeter-Skala auf.

Die sogenannte Douglas Vintage Kollektion zollte den ruhmreichen Zeiten Tribut, in denen der Zeppelin im wahrsten Sinne des Wortes erfolgreich aufstieg. Somit orientieren sich die Uhren an den 1930er-Jahren. Typisch ist hier ein bewusst einfach gehaltenes Gehäuse aus Edelstahl, welches mit einem ausgesprochen hochwertigen und angenehm zu tragenden Armband aus Leder kombiniert wird. Ebenfalls sind hier Gehäusedurchmesser von 45 Millimetern üblich, sodass es sich um markant-maskuline Herrenuhren von Aviator handelt. Für das Uhrwerk kommen mit ETA und Sellita gleich zwei renommierte Schweizer Partner in Frage. Die Zusatzfunktionen sind in Form einer Anzeige des Datums sowie des jeweils aktuellen Wochentags zu nennen.  

Bristol heißt eine weitere Uhrenkollektion aus dem Portfolio von Aviator. Die Namensgebung beruht auf der Bristol Flugmaschine, welche 1917 erstmals in den Himmel stieg. Die hier vorhandenen Zeitmesser charakterisiert ein Vintage-Look, der unter anderem durch Retro-Zeiger und gebogene Bandanstöße generiert wird. Gleichzeitig ist dieser Stil auch als elegant-stilvoll zu beschreiben.

Nicht zu vergessen ist die Kollektion Professional & Professional Automatic, welche die Modelle enthält, die am meisten zu beeindrucken wissen. Markant sind hier beispielsweise die Tasten am Gehäuserand, die sich teilweise farblich abheben So kann es etwa sein, dass ein schwarzes Gehäuse im angenehmen Kontrast zu roten Drückern steht. Chronographen sind hier mit einem teils sportlichen, teils klassischen Hauch anzutreffen. Besonders stilvoll lassen sich die Flieger-Chronographen der Professional Automatic bezeichnen. Sie sind im Gegensatz zu den meisten anderen Aviator Uhren mit 42 Millimetern Gehäusedurchmesser etwas filigraner geraten. Leder und Edelstahl sind auch hier die beiden Optionen für das Armband. Gemeinsam haben diese Aviator Uhren das Werk der Marke ETA.

 

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