Armani Uhren

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Mailand und Mode: Die Geschichte von Armani

Hinter dem Label Armani steckt der italienische Designer Giorgio Armani, der 1934 in Piacenza geboren wurde und gemeinhin als einer der größten Modemacher des 20. Jahrhunderts gilt. Wie es bei vielen späteren renommierten und erfolgreichen Unternehmern der Fall war, schlug auch er zunächst einen anderen Weg ein. Auf ein abgebrochenes Medizinstudium folgte ein Engagement als Schaufensterdekorateur. Daran schloss Armani eine Tätigkeit als Ausstellungsarrangeur an, bevor er schließlich zum Modeeinkäufer aufstieg. Dabei war er zugleich auch Leiter der Mailänder Herrenmodeboutique im bekannten Warenhaus La Rinascente. Zwischen 1961 und 1971 entwarf Armani Herrenanzüge und spätestens zu diesem Zeitpunkt war er in seiner Leidenschaft aufgegangen. Schließlich präsentierte er 1974 seine erste eigene Kollektion und gründete ein Jahr später den heutigen weltweit aktiven Modekonzern, der seinen Namen trug. Dabei übernahm Armani den kreativen Part, während sein Lebensgefährte Sergio Galeotti die geschäftlichen Belange betreute.

Anfangs konzentrierte sich die junge Modemarke speziell auf Herrenbekleidung im oberen Preissegment, bevor dann später auch die Damen in umfassendem Maße Berücksichtigung fanden. Diese Entscheidung erwies sich auch als vollkommen richtig, denn die Jacketts für die Frauen avancierten zu einem riesigen Erfolg. Das Sortiment von Armani wuchs stetig und wurde um Unterwäsche, Accessoires und Badebekleidung erweitert. In den 1980er-Jahren tat sich einiges beim Mailänder Unternehmen. Zunächst kam es zur Gründung von Emporio Armani und damit entstand eine zweite Modelinie. Unter dieser werden heute unlängst auch Uhren vertrieben. Es folgten anschließend zwei weitere Linien. International in aller Munde war Armani spätestens dann, als das Label Größen aus Hollywood ausstattete. Zu diesen Persönlichkeiten gehörten unter anderem Jodie Foster, Lindsay Lohan sowie Katie Holmes und Tom Cruise. Schon zuvor kleidete das Mailänder Unternehmen Richard Gere im Film „Ein Mann für gewisse Stunden“ ein. Mit dem Label verbanden die Menschen elegante sowie zugleich schlichte Herrenmode in gedeckten Farben und zu einem gehobenen Preis.

Im folgenden Jahrzehnt erreichte Modeschöpfer Giorgio Armani einen bemerkenswerten Einfluss auf die Branche. Ihm wird unter anderem nachgesagt, dass das Tragen von T-Shirts zum Anzug auf seine Idee zurückgeht, ebenso wie die Neuerfindung von Hosenanzügen für die Damen. Ferner erfand er den Farbton greige – eine Mischung aus Grau und Beige. Es folgte die Eröffnung von Boutiquen in allen renommierten Modemetropolen der Welt, in denen das Label bis heute vertreten ist. Armani ist heute alleiniger Unternehmensinhaber, nachdem sein Lebensgefährte 1985 verstorben war. Das milliardenschwere Label bewahrte sich stets seine Unabhängigkeit, auch als Großkonzerne Übernahmeangebote einreichten. Neben Mode gibt es mittlerweile nahezu keinen Bereich, auf dem Armani nicht aktiv ist. Selbst Hotels und Restaurants werden betrieben. Das Kerngeschäft ist und bleibt jedoch die Bekleidung sowie Accessoires, zu denen auch die sehr beliebten Armani Uhren gehören.   

Stilvoll und elegant: Das Design der Armani Uhren

Die Armani Uhren folgen dem gleichen Prinzip wie die Bekleidung des Labels: Klare Linien paaren sich mit modischen Formen und klassischen, gesetzten Farben wodurch ein hoher Wiedererkennungswert entsteht. Das Markenlogo, der stilisierte Adler, darf dabei ebenfalls nicht fehlen und ziert das Ziffernblatt jedes einzelnen Zeitmessers. Die geradlinige Optik wird gelegentlich durch einzelne Elemente aufgelockert, die das Erscheinungsbild der Accessoires interessanter wirken lassen. Im Sortiment von Armani finden sich die Uhren seit 2004 wieder und sind seitdem rasch bekannt geworden und stehen bei vielen modebewussten Damen und Herren hoch im Kurs.

Puristisch und zeitlos sind die beiden Attribute, mit denen die Zeitmesser gern beschrieben werden. Aufgrund der bewusst eingesetzten Eleganz und der klaren Formgebung gelten die Uhren bei manchen außerdem als unterkühlt. Doch das ist eine Ansichtssache, denn viele sind der Auffassung, dass genau dieser klassische Stil das Nonplusultra bei einer perfekten Armbanduhr ist. Der angenehme Umstand ist, dass sich die Modelle bei jeder erdenklichen Situation im rechten Licht präsentieren. Festliche Anlässe sind dabei eine ebenso vortreffliche Gelegenheit, eines der Armani Accessoires am Handgelenk zu tragen wie der berufliche Alltag oder die Freizeit. Viele der Zeitmesser der Mailänder Marke überzeugen schließlich auch mit einem Hauch Sportlichkeit und sind demnach ein perfekter Begleiter für jede Situation.

Was die Farbgebung der Armani Uhren angeht, sind besonders auffällige Töne eine absolute Seltenheit, da sie schlichtweg nicht in das klassische Konzept passen. Stattdessen überwiegen Schwarz, Silber und Dunkelblau bei den Herrenuhren. Die Damen erwartet eine ganz ähnliche Gestaltung, wobei hier noch Rosé und Roségold für einen attraktiven femininen Touch sorgen.

Von puristisch über sportlich bis hin zu Schweizer Präzision

Das Angebot des italienischen Labels an Uhren ist umfangreich und vielseitig. Es beweist vor allem denjenigen das Gegenteil, die der Auffassung sind, dass ein klassischer Look nur wenig variabel sein kann. Eine klare Kategorisierung gibt es bei den Kollektionen zwar nicht, aber es liegen verschiedene Modellkategorien vor, in denen sich bezüglich ihrer Eigenschaften oder ihres Designs miteinander verwandte Modelle zusammenfassen lassen.

Bei den Damen ist das zum einen die Linie der Fashion Uhren. Die Geradlinigkeit und dezente Farbgebung findet auch hier ihre Anwendung. Allerdings schwingt hier zugleich immer ein sehr trendiger Charakter mit. Erreicht wird dieser unter anderem durch eine markante Formgebung des Gehäuses, welches einen harmonischen Kontrast zu einem besonders schmalen Armband darstellt. Gelegentlich wird das sehr minimalistische Design des Ziffernblatts aufgelockert, wofür etwa Applikationen in Gestalt von kleinen Schmucksteinchen sorgen. Abgesehen von den gesetzten Farben wie Schwarz, Silber, Dunkelblau tauchen hier immer wieder auch Roségold für das Gehäuse und Rosé für die Armbänder als weitere Töne auf.

Als dezenter erweist sich das Design der Armani Swiss Made Damenuhren. Dahinter verbergen sich, wie es die Bezeichnung bereits erahnen lässt, Modelle, die mit einem Schweizer Automatikwerk ausgestattet wurden. Ein Glasboden an der Unterseite des Gehäuses gewährt einen Einblick in das faszinierende Innenleben. Dementsprechend ist bei diesen Zeitmessern die Messlatte für die Qualität noch einen Deut höher gelegt worden. Optisch sind die Modelle zudem besonders elegant und minimalistisch gehalten. Neben den Stunden- und Minutenzeigern sind lediglich die Indizes und das Markenlogo auf dem Ziffernblatt vorzufinden.

Swiss Made Herrenuhren von Armani werden ebenfalls angeboten. Wie bei den Damenuhren verbindet sich auch hier das fortschrittliche wie klassische Design mit einer Technik, die von höchster Qualität und Präzision zeugt. Gelegentlich ist auch eine sogenannte offene Unruh als gestalterisches Element vorzufinden, wobei direkt über das Ziffernblatt in das Innenleben des Zeitmessers geblickt werden kann. Eine weitere Linie der Herrenuhren von Armani kann sich dadurch auszeichnen, dass als wichtigstes Material Keramik zum Einsatz kommt. Das ist dafür bekannt, eine der härtesten Elemente überhaupt zu sein und ähnelt von seiner Härte Diamant. Somit sind diese Modelle besonders robust, gleichzeitig sehr kratzfest und für jede Herausforderung gewappnet. Komplettiert wird die Kollektion der Armani Uhren durch die Classics Modelle, die in einem puristischen Stil gehalten sind und durch die sportlichen Chronographen, deren Gehäuse etwas größer geraten ist als bei den restlichen Serien.  

Überzeugende Qualität aller Komponenten der Armani Uhren

Oftmals sind die Armani Uhren aufgrund ihres exklusiven und stilvollen Designs im Gespräch. Das ist freilich verständlich und hat in jedem Fall seine Berechtigung – allerdings kommt dabei die Qualität der Modelle gelegentlich etwas zu wenig zur Sprache. Doch dieser dürfte gern die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn sie steht dem Stil dieses renommierten Modelabels in nichts nach.

Die Sichtfenster der Uhren von Armani schützt Mineralglas. Jeder der sich ansatzweise mit Zeitmessern auseinandergesetzt hat, weiß um die Robustheit und die Kratzfestigkeit dieses Materials. Es ist Teil der einwandfrei verarbeiteten Gehäuse aus Edelstahl, die in aller Regel wasserdicht sind, was ebenfalls als ein Indiz für eine hohe Qualität gilt. Sie umschließen das Innere und damit das Herzstück einer jeden Armbanduhr von Armani. Bei den regulären Modellen von den markant-sportlichen Herrenchronographen bis hin zu den klassischen femininen Zeitmessern ist ein Quarzwerk installiert. Dieser Typ eines Uhrwerks ist dafür bekannt, dass er stets präzise und immer verlässlich arbeitet und sich durch eine hohe Langlebigkeit auszeichnet.

Das absolute Maximum an Qualität verkörpern schließlich die Swiss Made Uhren von Armani. Sie verfügen über ein original Schweizer Werk, was als das Qualitätsmerkmal eines Zeitmessers schlechthin gilt. Ein transparenter Glasboden oder eine offene Unruh erlauben es, einen Blick in das Innenleben zu werfen. Die zu erwartenden Komplikationen der Armani Uhren sind neben der Anzeige des Datums auch eine Stoppfunktion, die den Chronographen vorbehalten ist.

An die Wertigkeit der restlichen Komponenten knüpfen auch die Armbänder der Zeitmesser an. Echtleder, teils mit Prägungen und teils mit einer Perforation sowie Edelstahl als Glieder- oder Milanaiseband, sind die beiden gängigen Materialien, auf welche das Unternehmen aus Mailand setzt.

All diese Komponenten ergeben in der Gesamtheit ein Portfolio an Uhren, welches ein außergewöhnliches Design mit einer Qualität verbindet, die eines Luxus Labels gerecht wird.

Armani wird smart: Die intelligenten Uhren des Modelabels

Als eines von vielen Modelabels lässt sich auch Armani teilweise von der Fossil Group vermarkten. Das im US-amerikanischen Richardson im Bundesstaat Texas ansässige Unternehmen vereint unter seinem Dach neben der Mailänder Weltmarke auch weitere große Namen wie Diesel oder Kate Spade. Im Zuge dieser Kooperation ermöglicht es Fossil seinen Partnern, Smartwatches zu gestalten und auf den Markt zu bringen. Dabei handelt es sich um Hybrid Modelle, die sich aufgrund ihres analogen Ziffernblatts klar von den Varianten mit digitalem Display unterscheiden. Gerade diese intelligenten Uhren erfreuen sich einer wachsenden Nachfrage, da ein Außenstehender nicht zu erahnen vermag, dass sich im Inneren noch mehr Funktionen verbergen, die über das bloße Anzeigen von Zeit und Datum hinausgehen.

Armani hat sich mit gleich zwei seiner Linien dieser Möglichkeit angenommen. Von Emporio Armani und dem für die jüngere Zielgruppe bestimmten Unterlabel Armani Exchange gibt es derartige Hybrid Smartwatches, die erstmals 2016 auf den Markt kamen. Wie eine typische Armbanduhr sind sie mit einer Knopfzelle und nicht etwa einem Akku ausgestattet, sodass kein regelmäßiges Aufladen anfällt. Optisch sind sie ebenfalls kaum von den herkömmlichen Zeitmessern zu unterscheiden – gelegentlich sind sie gar an deren Design angelehnt und nur leicht abgewandelt. Sie verbinden sich via Bluetooth mit einem Smartphone und erleichtern dem Träger dann einiges in seinem Alltag. So informieren sie über einen Vibrationsalarm am Handgelenk darüber, wenn auf dem Mobiltelefon Anrufe oder Nachrichten ankommen. Sie erinnern ebenfalls an auf dem Handy gespeicherte Termine und bieten ihren Dienst als Wecker an. Die körperliche Aktivität behalten sie ebenfalls im Auge, indem sie die Schritte zählen und die dabei zurückgelegte Distanz ermitteln. Gleichzeitig berechnen sie den Kalorienverbrauch und analysieren nachts die Schlafqualität. Wem das noch immer nicht ausreichend Fähigkeiten für eine Uhr sind, der kann die Armani Hybrid Smartwatches auch dazu verwenden, um auf dem Smartphone die Musikwiedergabe zu steuern oder den Kameraauslöser zu betätigen. Regelmäßig wird diese Modellpalette erweitert, wobei hier Armani und Fossil mit sichtlichem Erfolg kooperieren.   

 

* Alle Preise inkl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, ggfs. zzgl. Versandkosten. Alle Angaben ohne Gewähr. Preisänderungen sind in der Zwischenzeit möglich. Währungsumrechnung kann je nach aktuellem Kurs abweichen.